A model for learning coordinated fast movements

(Ein Modell zur Erlernung koordinierter schneller Bewegungen)

Koordinierte schnelle Bewegungen werden durch eine effektive intermuskuläre Interaktion gekennzeichnet. Das Ergebnis einer intermuskulären Koordination ist ein gerader Weg zu einem vorgegebenen Ziel. Das Geschwindigkeitsprofil der Bewegung ist "glockenförmig", was dazu führt, daß es zu einem weichen Ende kommt (ein Überschießen wird nicht beobachtet). In dieser Arbeit dient ein künstliches nervales Netzwerk als Kontrolle eines idealisierten menschlichen Arms während einer Fangbewegung. Das Armmodell wurde mit geringen Veränderungen aus der wissenschaftlichen Literatur übernommen. Das Nervensystem wurde mit einem künstlichen nervalen Netzwerk (ANN) modelliert. Es besteht aus einer sensorischen Ebene, die mittels einer Zwischenebene mit einer motorischen Ebene verbunden ist. Die Ergebnisse zeigen, daß einfache nervale Netzwerke im Zusammenspiel mit der Skelettmuskeldynamik in der Lage sind, die Fähigkeit des Nervensystems zur Koordination schneller Bewegungen zu modellieren. Dabei wird erfolgreich versucht, redundante Informationen auszuschließen. Das eingesetzte Modell besitzt eine hierarchische Struktur. Es kann einfach an andere Prozesse angepaßt werden. es kann auczh verbessert werden, um dann langsame Bewegungen durch das Hinzufügen sensorischer Feedbackmechanismen während der Bewegungsphase zu beschreiben.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Perth: Cowan University (Hrsg.), 1999. - S. 241 - 244, 3 Abb., 13 Lit,.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel