Portable hyperbaric chambers. Evolution since 1919

(Transportable Überdruckkammern. Entwicklung seit 1919)

Ziel der Studie war der Vergleich - aus medizinischer Sicht - verschiedener transportabler Überdruckkammern, die seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts bei verschiedenen Indikantionen im Einsatz waren. Die Kammern sind sehr leicht, können problemlos von einer Einzelperson transportiert werden, sind einfach handhabbar, im Inneren der Taschen kann der Druck variiert werden. Der Druck wird über ein oder mehrere Sicherheitsventile gesteuert. Die Kammern können auch mit einem inliegenden Patienten transportiert werden. Die erste Kammer diesr Art wurde 1919 entwickelt. Seitdem fanden Druckkammern bei der Behandlung verschiedener Krankheiten Anwendung (Allergiebehandlung, Gasvegiftungen, nach Unfällen, Höhenkrankheit etc). Heute gibt es für den Einsatz in großen Höhen zwei Kammern: Diese beiden, Certec (CV) und Gamov (G), weisen folgende Merkmale auf: Länge: 2,20m / 2,50m, Maximaler Durchmesser: 0,65m/ 0,60m, Ggesamtgewicht mit Pumpe: 4,8 kg/ 6,5 kg, Druck: 220mb/ 120 mb. In einer Studie an 45 Bergsteigern und Alpinisten in Nepal wurde festgestellt, daß die minimale Rekompressionszeit zur Beseitigung der akuten Symptome eine Stunde bei akuter Höhenkrankheit, 1,5 Stunden bei pulmonalem Ödem und 2 Stunden bei zerebralem Ödem beträgt. Nach der Rekompression waren 44 der 45 Probanden in der Lage, selbständig rasch abzusteigen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1992
Jahrgang:13
Heft:1
Seiten:83
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch