Luftwiderstand bei Langlauf

Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Windschattens beim Skilanglauf. Der Windschatten ist eine Luftströmung, die entsteht, wenn ein Läufer/eine Läuferin ein vor ihm/ihr befindliches Windfeld umlenkt und ein schwächeres Windfeld hinter sich herzieht, wodurch der Luftwiderstand für den hinteren Läufer/die hintere Läuferin verringert wird. Die Wirkung des Windschattens hängt von verschiedenen Faktoren wie Geschwindigkeit, Wind, cw-Wert, Querschnittsfläche, Bekleidung, Entfernung und Höhe über dem Meeresspiegel (Luftdichte) ab. Die Nutzung des Windschattens wird entscheidend von der persönlichen Einschätzung der Leistungssituation und im Wettkampf zusätzlich von der Taktik bestimmt. Um den Einfluss des Windschattens beim Laufen abschätzen zu können, müssen viele Parameter berücksichtigt werden, was zu einem komplexen Modell führt. Die Methode der Systemdynamik wird zur Simulation des Windschatteneinflusses beim Laufen verwendet, indem die verschiedenen Faktoren, die den Windschatteneffekt beeinflussen, in mathematischen Modellen abgebildet werden. Das Modell wird verifiziert und validiert, um sicherzustellen, dass es die relevanten Eigenschaften der bekannten Realität korrekt wiedergibt. Dies wird durch den Vergleich der Modellergebnisse mit den Ergebnissen von Tests und Messungen am realen System erreicht. Durch die Berücksichtigung der Sensitivität zeigen die Ergebnisse die in der Praxis üblicherweise auftretenden Streuungen aufgrund von Parametervariationen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Tagging:Windschatten
Language:English
Published: 2023
Online Access:http://doi.org/10.13140/RG.2.2.15252.27525
Issue:preprint
Document types:article
Level:advanced