Entwicklungstendenzen im Skilanglauf - Auswertung von Ergebnissen der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City

(Developmental trends in cross-country skiing - Evaluation of the results of the 2002 Olympic Winter Games in Salt Lake City)

Internationale Trendanalysen bestätigen den anhaltenden Leistungsprogress im Skilanglauf, verbunden mit einer Zunahme der Leistungs- und Wettkampfdichte. Letzteres hat Auswirkungen auf die Gestaltung der UWV. Das Sprintrennen unterscheidet sich leistungsstrukturell von den übrigen Disziplinen. Das hat jedoch noch nicht zur Spezialisierung geführt. Weltspitzenathleten sind Mehrfachstarter. Internationale Spitzenleistungen werden im Skilanglauf zwischen 25 und 31 Jahren erzielt. Der Übergang vom Juniorenbereich zur Seniorenweltspitze dauert ca. fünf Jahre. International erfolgreiche Skilangläufer sind bereits im Juniorenalter leistungsauffällig. Mit den gezeigten Leistungen zu den Olympischen Winterspielen dokumentieren die deutschen Skilangläufer den Aufwärtstrend in der Sportart. Die wissenschaftliche Prozessbegleitung in Form von leistungsdiagnostischen Untersuchungen, Trainings- und Wettkampfanalysen und einem Trainer-Beratersystem stellt einen unverzichtbaren Bestandteil eines modernen, auf Weltspitzenleistungen orientierten Hochleistungstrainings dar.
© Copyright 2002 Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft. Meyer & Meyer Verlag. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Language:German
Published: Aachen 2002
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/181064.pdf
Volume:9
Issue:1
Pages:78-90
Document types:article
Level:advanced