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Podchody k modelirovaniju individual'nych celevych system so-revnovanij v lyžnych gonkach v periody podgotovki k zimnim olimijskim igram

In der Vorbereitung auf Olympische Winterspiele (OWS) muss die Wettkampftätigkeit von Spitzenathleten individuell und zielgerichtet sein. Das Ziel der Untersuchung besteht in der Erarbeitung eines Herangehens an die Modellierung individueller Wettkampfsysteme im letzten Makrozyklus vor dem Wettkampfhöhepunkt hochqualifizierter Athleten in der Phase der Vorbereitung auf OWS. Die Hauptaufgaben der Untersuchung sind verbunden mit der Untersuchung der individuellen Wettkampfsysteme zur Weltspitze im Skilanglauf gehörender Athleten. So erfolgte z. B. die Analyse des Vorwettkampf-Mesozyklus der Olympiasieger und -medaillengewinner der XX. OWS 2006 (Turin, Italien) K. Smigun (Estland), K. Neumannova (Tschechien), S. Crawford (Kanada), J. Tschepalowa (Russland), M. Björgen (Norwegen), E. Dementjewa (Russland). Untersuchungsmethoden waren theoretische Analyse und Verallgemeinerung von Informationen aus der Literatur, komplexe Beobachtungsmethoden, die Analyse von Wettkampf-Ergebnisprotokollen sowie mathematisch-statistische Methoden der Datenaufbereitung. Heute lässt sich in der Praxis des Skilanglaufs eine hinreichend ausgeprägte Tendenz der Spezialisierung der Wettkampftätigkeit der Athleten beobachten. Die Wahl der Spezialisierung der Wettkampftätigkeit (der Zieldisziplin) muss auf der Grundlage der sportlichen Stärken des Sportlers erfolgen: Technik (Stilart), Streckenlänge, Wettkampfformat. Es werden ausgewählte Teilnahmen an wichtigen Wettkämpfen des Weltcups (WC) festgelegt - 6-7 Starts im vorolympischen Zyklus (~ 40 % der WC-Gesamtstarts). In den Weltcupetappen spezialisiert sich die Wettkampftätigkeit vollständig oder folgerichtig entsprechend der Zieldisziplin. In der Etappe der unmittelbaren Vorbereitung auf den Start bei den OWS, d. h. in den letzten ca. 3-4 Wochen, wird die Wettkampfteilnahme an wichtigen Wettkämpfen, darunter auch dem WC, eingestellt. Dies ermöglicht dem Athleten, planmäßig das Zielniveau der sportlichen Leistungsfähigkeit zu erreichen. Die Aufbaukurve der sportlichen Form, die sich in der Dynamik der Ergebnisse der Athleten bei den WC-Wettbewerben ausdrückt, zeigt eine positive Tendenz, die durch die Termine des Saisonhöhepunkts diktiert ist.
© Copyright 2009 Teorija i Praktika fiziceskoj Kul'tury. NIZ TiPFK. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Teorija i Praktika fiziceskoj Kul'tury
Language:Russian German
Published: 2009
Issue:7
Pages:30
Document types:article
Level:advanced