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Skoyting till besvaer... men det jobbes med saken

Bericht über die Forschungsarbeit von Vidar Jakobsen an der Norwegischen Sporthochschule Oslo zu Problemen der Skatingtechnik im Skilanglauf. 1999 wurde vom Norwegischen Skisportverband gemeinsam mit der Hochschule ein Forschungsprojekt zur Skatingtechnik begonnen, das den norwegischen Läufern Hinweise geben sollte, wie ihre Skatingtechnik (dabei lag der Schwerpunkt auf dem Stockeinsatz beim Lauf bergan) verbessert werden kann. Dazu wurden Bewegungsanalysen durchgeführt und der Energieverbrauch beim Lauf ermittelt. Dazu wurden Laufbänder an der Sporthochschule genutzt. Im Ergebnis der Untersuchungen wurden aber Schlußfolgerungen gezogen, die in eine Sackgasse führten. Es wurde nicht der Ausgangspunkt in der sehr guten Skatingtechnik von Daehlie und Alsgaard gesucht, sondern man versuchte, Neu- und Weiterentwicklungen zu finden - ohne richtigen Erfolg. (Im Gegensatz dazu waren die Biathleten sehr erfolgreich, die sich darauf orientierten, die Technik der beiden Läufer den besten Biathleten zu vermitteln.) "Hinsichtlich der Lauftechnik mit Stockeinsatz bergan wird nunmehr darauf orientiert, den Einsatz von Armen, Schulter und Becken als Einheit zu betrachten. Der Körper muß über die Ski gebracht werden und zwar in die Richtung, in die die Ski zeigen. Der Abdruck ist dann der Schlüssel zum Erfolg. Dieser muß quer zu den Ski erfolgen und nicht längs zu den Ski, wie in der Diagonaltechnik. Hüft- und Kniegelenk müssen gleichzeitig gestreckt werden, damit die Beine wie ein Stempel wirken... Die Verlagerung des Körperschwerpunkts ist in der Skatingtechnik genauso wichtig wie in der klassischen Technik. Dabei muss der Abdruck sofort einsetzen, wenn der Fuß auf der Loipe aufsetzt. Gleichzeitig werden die Ergebnisse eingesetzt, um die Bewegungsökonomie der Läufer zu verbessern, d.h. bei gleicher Testbelastung (Anstiegswinkel) einen niedrigeren Puls zu realisieren und die Ausbelastungszeit zu verlängern. Es wurde auch festgestellt, dass die Skatingtechnik mit Stockeinsatz auf nur einer Seite effektiver ist und längerfristig höhere Geschwindigkeiten erzeugt als die beidbeinige."
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Skisport
Language:Norwegian
Published: 2004
Edition:Baerum (2004)1, S. 20-23, mehrere Abb.
Document types:article
Level:advanced intermediate