Velocity effects on cross-country skiing
Untersucht wurden Veränderungen der klassischen Skilanglauftechnik (CCS) bei zwei verschiedenen Laufgeschwindigkeiten. Acht männliche Skiläufer der französischen Nationalmannschaft liefen 200-m-Strecken mit hoher und mit normaler Geschwindigkeit. Sie wurden auf einer 10 m langen, flachen Strecke mit einer Digitalkamera von der Seite gefilmt. Ermittelt wurden folgende Parameter: Körperpunkte - Schulter, Hüfte, Knie, Fußgelenk und Hacke. Diese wurden für jeden Schritt digitalisiert. Außerdem wurden folgende kinematische Parameter der CCS-Technik ermittelt: Schrittlänge (SL), Schrittfrequenz (SF), Schrittdauer (SD) und Dauer der Gleitphase (GD) und der Vortriebsphase (GP). Für jeden Schritt wurden die Winkelveränderungen des Oberkörpers, der Oberschenkel und des Kniegelenks sowie die horizontale Lageveränderung der Hacke berechnet. Mit dem Anstieg der Laufgeschwindigkeit nimmt SL signifikant zu, während es bei SF Modifikationen gab. GD und SD blieben konstant. Die allgemeine Zeit für einen Schritt blieb unverändert. Der Anstieg der Laufgeschwindigkeit ist auch mit einer stärkeren Oberkörperflexion und einem größeren Kniewinkel zu Beginn des durch die Beine erfolgenden Vortriebs verbunden. Die Skiläufer nahmen eine nach vorn gerichtete Haltung ein, die ihnen einen stärkeren Vortrieb aus Armen und Beinen heraus ermöglichte.
Es zeigte sich, dass es beim Vergleich der Charakteristika des Skilaufens mit denen des Gehens und leichtathletischen Laufens Unterschiede gibt.
© Copyright 2003 European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | training science endurance sports |
| Published in: | European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts |
| Language: | English |
| Published: |
2003
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| Edition: | Köln: SPORT und BUCH Strauß, 2003.- S. 66, 5 Lit. |
| Document types: | congress proceedings |
| Level: | advanced intermediate |