Bronchoconstriction during cross-country skiing: Is there really a refractory period?

(Bronchokonstriktion beim Skilanglauf: Gibt es tatsächlich eine Refraktärperiode?)

Ziel der Studie war die Untersuchung der Luftwegreaktion und der Widerstandsfähigkeit bei einem 42-minütigen Skilanglauf , dem eine 6- bis 9-minütige hochintensive 2,5-km-Erwärmung vorausging. Methode und Durchführung: 18 Elite-Skilangläufer absolvierten hintereinander sieben 2,5-km- Runden. Spirometrische Untersuchungen erfolgten vor der und in der 5., 10. und 15. Minute der ersten Runde, die Runden 2-7 wurden als Wettkampf betrachtet (mit Maneuvern innerhalb von 20 s nach Runde 2-6), sowie 15 min nach der 7. Runde. Ergebnisse: 9 der 18 Probanden zeigten einen FEV1-Abfall (EIB+/belastungsinduzierter Bronchospasmus) von zehn oder mehr Prozent gegenüber dem Ausgangsgrundwert: 5 nach Runde 1 und 4 während oder nach Runde 2-7. FEV1 (Ausatemvolumen in 1 sek) unterschied sich bei den EIB+-Sportlern während des Rennens nicht von den FEV1-Werten nach Runde 1. Lediglich ein EIB+-Sportler zeigte eine signifikante Hartnäckigkeit. Vier EIB+-Sportler wiesen einen FEV1-Abfall von weniger als 10% nach der Eingangsrunde auf, entwickelten aber EIB (>/=10%) während der folgenden 6x2,5 km. FEF25-75-Abfälle spiegelten FEV1 wider, demonstrierten aber eine größere Bronchodiliation während des Rennens. Schlussfolgerung: Eine Bronchokontriktion tritt bei Athleten während längerer Belastung auf und kann somit die Leistung beeinflussen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Indianapolis 35(2003)1, S. 18-26, 5 Abb., 1 Tab., 43 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel