Erythropoietin concentrations and isoforms in urine of anonymous Olympic athlets during the Nagano Olympic Games

Untersucht wurden 36 Dopingproben von anonym bleibenden Athleten aus den Sportarten Skilanglauf, Biathlon und Curling. Alle Proben stammten von Olympiastartern bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano. Die Proben wurden auf Erythropoietin und Isoformen im Urin untersucht. Die ermittelten Werte wurden in der Maßeinheit Albuminmobilitätseinheiten (mAMU) angegeben. In 23 der 36 Proben (64%) konnte Erythropoietin festgestellt werden. Bei den Biathleten und Curlingsportlern wurden ähnliche Erythropoietinkonzentrationen im Blut festgestellt. Bei der Gruppe der 16 Skilangläufer wurden signifkant erhöhte (p<0.05) Werte der Erythropoietinkonzentration ermittelt. Vier Proben wiesen Konzentrationen zwischen 3.6 und 5.1 IU/l auf. Für acht Proben mit Urinkonzentrationen des Erythropoietin von mehr als 2 (2.1 bis 5.1) IU/l wurde die elektrophoretische Mobilität des Erythropoietin bestimmt. Es wurde keine Urinprobe gefunden, die eine mittlere elektrophoretische Erythropoietinmobilität von unter 670 mAMU (das ist der Wert, der als Anzeichen von Doping im Zusammenhang mit Erythropoietin betrachtet wird) aufwies. Bei 71% der Proben der Ausdauersportler wurde Erythropoietin und bei 29% Erythropoietinisoforme im Urin nachgewiesen. Die Erythropoietinkonzentration der Biatheletn und Curlingspieler war de von Nicht-Sportlern ähnlich. Die Skilangläufer hatten höhere Erythropoietinwerte im Urin. Diese höheren Erythropoietinwerte bei Skilangläufern waren teilweise auf konzentriertere Urinproben zurückzuführen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports
Language:English
Published: 2002
Edition:Kopenhagen (12(2002)6, S. 354-357, 1 Tab., 12 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate