Maximal strength-training effects on force-velocity and force-power relationships explain increases in aerobic performance in humans

Maximales Krafttraining mit Betonung der maximalen Mobilisierung während Skilanglaufens erhöht die Belastungsökonomie während Doppelstockschub. Das Ziel des Experiments war zu untersuchen, ob der Mechanismus dieses Anstiegs eine Veränderung der Kraft-Geschwindigkeits-Beziehung und der mechanischen Wattleistung ist. 19 Skilangläufer mit einer durchschnittlichen VO2max von 61 ml/kg/min wurden zufällig einer hohen Widerstandstrainingsgruppe (n=10) oder Kontrollgruppe (n=9) zugeordnet. Auf dem Skiergometer wurde die Oberkörperausdauer getestet. Die hohe Widerstandstrainingsgruppe trainierte 15 min, 3xwöchentlich, über 9 Wochen. Das Training bestand aus drei Serien von 5 Wiederholungen von 85 % des Wiederholungsmaximums (1 RM), mit Betonung einer hohen Geschwindigkeit im konzentrischen Teil der Bewegung. Die Belastungsökonomie des Oberkörpers, das 1 RM und die Erschöpfungszeit stiegen in der Untersuchungsgruppe signifikant, in der Kontrollgruppe blieben sie konstant. Die Peak-Power und die Geschwindigkeiten für eine vorgegebene Belastung erhöhten sich signifikant, außer bei den zwei niedrigsten Belastungen. Es wurde geschlussfolgert, dass die erhöhte Belastungsökonomie nach einem Widerstandstraining teilweise durch eine spezifische Veränderung in der Kraft-Geschwindigkeits-Beziehung und mechanischen Wattleistung erklärt werden kann.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Tagging:Doppelstockschub
Published in:European Journal of Applied Physiology
Language:English
Published: Berlin 2002
Volume:88
Issue:3
Pages:255-263
Document types:article
Level:advanced intermediate