Effektiv staking - en betingelse for hoyt prestasjonsniva i modern langrenn
(Effektiver Stockeinsatz - eine Bedingung für hohes Leistungsniveau im modernen Skilanglauf)
Im modernen Hochleistungsbereich des Skilanglaufs können Spitzenläufer bereits gut 90% ihrer maximalen Sauerstoffaufnahme beim Laufen mit Stockeinsatz nutzen. Dazu kommt, dass die Freie Lauftechnik die Bedeutung des Oberkörpereinsatzes weiter erhöht hat. Im vorliegenden Artikel wird der Stockeinsatz und das impulsgesteuerte Krafttraining im Skilanglauf beschrieben.
In einer Pilotstudie wurden fünf Läufer der Spitzenklasse hinsichtlich ihre Muskelaktivität und Winkelveränderungen in den Extremitäten (rechtes Hüft-, Knie- und Ellbogengelenk) beim Stockeinsatz untersucht. Sie durchliefen eine Teststrecke von 20 Metern a) in niedrigem Tempo, b) in mittlerem Tempo, c) in Wettkampfgeschwindigkeit und 4) mit maximaler Geschwindigkeit. Die Neigung der Teststrecke variierte von 0, über 3 bis zu 7°.
Weiterhin wurden mit diesen Probanden spezielle impulsgesteuerte Trainingsübungen absolviert (z. B. triceps-Zug - Laufen nur mit Stockeinsatz mit Ellbogenstreckung, latissimus-Zug - Laufen mit Stockeinsatz und gestreckten Armen, Bauchmuskelzug - Laufen mit Stockeinsatz und Beugung im Oberkörper und leicht gebeugten Armen, die nahe am Körper geführt werden). Diese Übungen wurden mir maximaler Intensität über eine nicht geneigte Strecke von 20 Metern absolviert.
Zur Messwertaufzeichnung wurden EMG und Elektrogoniometer eingesetzt.
In den Abbildungen 1 A und 1 B werden typische Messwertverläufe für die Winkelveränderungen und die EMG-Aktivität beim Laufen mit Stockeinsatz vorgestellt.
In Abbildung 2 wird die Aktivierungsabfolge in der Hüft-, Bauch/Schulter- und Ellbogenmuskulatur während des Laufens mit Stockeinsatz dargestellt.
Bei der Analyse des impulsgesteuerten Krafttrainings zeigte sich ein deutlich höherer Aktivierungsgrad in erster Linie im rectus abdominis und triceps brachii, der nahe oder sogar oberhalb der Werte für die maximale willkürlichen Kontraktion lag.
Die Muskelaktivierung beim Laufen mit Stockeinsatz wird mit einer dreistufigen Rakete verglichen: Zuerst werden die Hüftbeuger und die Bauchmuskulatur in Gang gesetzt und gleichzeitig das Körpergewicht über die Skistöcke verlagert. In der zweiten Stufe werden der latissimus dorsi und die Schultermuskulatur aktiviert, um die Oberarme nach hinten zu ziehen. In Stufe 3 erfolgt eine Streckung im Ellbogengelenk mittels der Aktivierung des triceps an der Rückseite der Oberarme. Veränderungen der Ellbogen- und Kniewinkel werden aktiv beim Laufen mit Stockeinsatz genutzt, um die Laufgeschwindigkeit zu erhöhen.
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Skisport |
| Sprache: | Norwegisch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Ausgabe: | Baerum (2001)1, S. 36-37, 39, 2 Abb. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |