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Fri teknikk og klassisk: Forskjell i energikrav

(Freie und klassische Lauftechnik: Unterschiedliche energetische Anforderungen)

Bericht über ein Forschungsprojekt, das auf einem Laufband der Sporthochschule Oslo mit den neun leistunsgstärksten norwegischen Juniorensportlern im Skilanglauf durchgeführt wurde. Das Laufband wurde geneigt, damit eine 4%ige Steigung simuliert wurde und für fünf Minuten auf eine Laufgeschwindigkeit von 10.8 km/t eingestellt. Dann wurden die unterschiedlichen energetischen Anforderungen der freien und der klassischen Lauftechnik untersucht. Grundsätzlich zeigte sich, dass die freie Lauftechnik energetisch stärker anaerob geprägt ist. Es zeigte sich, dass zwischen den Tests im Dezember und im März der gleichen Saison im klassischen Stil eine Formverbesserung nachgewiesen werden konnte (steigende maximale Sauerstoffaufnahme, stiegerung der Herzfrequenz und des sauerstoffverbrauchs), was für den freien Stil nicht in gleicher Weise ermittelt werden konnte. Hinsichtlich der VO2max waren die Veränderungen am Ende der Tests signifikant. Bei weiteren Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Laktatwerte beim Lauf bergan in der freien Technik deutlich über denen im klassischen Stil lagen. Begründet wird das mit physiologischen Problemen, vor allem des eingeschränkten venösen Blutrückflusses. Hier wurden deutliche Unterschiede zwischen einer mehr statisch geprägten Bewegungsausführung und einer dynamisch geprägten Bewegungsausführung ermittelt. Es wurde als Konsequenz in der freien technik empfohlen, die Bewegungen mit einer höheren Frequenz und mit einem früheren Beineinsatz auszuführen, um die Blutzirkulation anzuregen und damit den aufgenommenen Sauerstoff besser ausnutzen zu können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Skisport
Sprache:Norwegisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Baerum (2000)6, S. 54 - 55
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel