Changes in hemoglobin values in elite cross-country skiers from 1987 to 1999

(Veränderung der Hämoglobinwerte von Hochleistungsskiläufern von 1987 bis 1999)

Seit 1987 gibt es Untersuchungen der Hämoglobinwerte von Skilangläufern im Hochleistungsbereich. Bei den WM im nordischen Skisport 1989 waren die Durchschnittswerte der Läufer niedriger als die Referenzwerte der Normalbevölkerung. Das wurde auf die Volumensvergrößerung des Plasma zurückgeführt, zu der es durch Ausdauertraining kommt. Insbesondere die Maximalwerte des Hämoglobins stiegen 1994 an. 1996 kam es zu einem nochmaligen Anstieg. Diese extremen Werte stellen sowohl ein gesundheitliches Risiko für den einzelnen Sportler dar und führen zu unfairen wettkämpfen. Danach wurde eine Regel eingefüjrt, mit der die Maximalwerte für Hämoglobin begrenzt wurden. Der Abfall der höchsten Werte war bemerkenswert: 15 g/l (0.23 mmol/l) für Männer und 42 g/l (0.65 mmol/l) für Frauen. Allerdings muss weiterhin festgestellt werden, dass der Durchschnittswert der Hämoglobinkonzentration bei Männern und Frauen weiter gestiegen ist, was auf den Einsatz künstlicher Methoden zur Steigerung der Gesamtmasse Hämoglobin schließen lässt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Kopenhagen 10(2000)2, S. 98 - 102, 3 Abb., 23 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel