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Satsa pa forskning och utveckling

(Mehr Engagement für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten)

Nach dem enttäuschenden Abschneiden der schwedischen Skilangläufer bei den Weltmeisterschaften 1999 in Ramsau werden die Forderungen nach einer systematischen wissenschaftlichen Betreuung deutlich artikuliert: " Jetzt muß darauf geachtet werden, daß die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Organisationsstruktur einen echten Stellenwert erhalten. Wir brauchen keine weiteren Doktoranten, die sich mit dem Querschnitt der Acchillessehne befassen, wir brauchen eine Entwicklungsabteilung, die innerhalb von maximal zwei oder drei Jahren neues Wissen in die Vereine und zu deren Trainern transferieren können. Das kostet seine Millionen, und man braucht einen engagierten Verantwortlichen für diese Aufgabe. Wenn das in den nächsten Jahren nicht passiert, werden wir auch zukünftig unsere Verantwortlichen zu den Norwegern zur Ausbildung schicken müssen. Oder nach Finnland... Ein Beispiel für den unbeholfenen Umgang mit einem solchen Problem über einen Zeitraum von 20 Jahren ist das Thema "Höhentraining für Langläufer". Und ein direktes Ergebnis ist das schwedische Unvermögen, die Form zum richtigen Zeitpunkt bei den nun immer öfter in mittlerer Höhe stattfindenden WM und OS auf ihren Höhepunkt zu bekommen. Die Jahre sind dahingegangen, ohne daß es eine seriöse Forschung und Entwicklung gegeben hat. Gleichzeitig haben die Finnen und Norweger seriös an dem Problem gearbeitet und sportphysiologische Zentren aufgebaut, die professionell Forschung und Entwicklung betreiben. Nicht nur dem schwedischen Skisport, sondern dem schwedischen Sport insgesamt fehlt in diesen Fragen Sachkompetenz."
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Svensk Skidsport
Sprache:Schwedisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Bjästa (1999)3, S.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel