Olika delfaser i längdakningens stakrörelser och deras träningsbarhet

Ziel der Untersuchung war es zu ermitteln, welchen Beitrag die einzelnen Teilphasen bei Doppelstockschub im Skilanglauf für die Gesamtleistung erbringen und ob sie trainierbar sind. Außerdem sollte festgestellt werden, ob ein kraftorientiertes Training mit relativ kurzen Belastungsintervallen (30 Sekunden) die anaerobe und aerobe Ausdauer beeinflussen kann. Die Probandengruppe bestand aus zehn Sportlern, die in drei Gruppen unterteilt wurden: HS männliche Skiläufer, HL männliche Läufer und eine Frauengruppe D. Die Probanden hatten bis zum Test eine wöchentliche Trainingsbelastung von drei bis fünf Trainingseinheiten. HS bestand aus vier ehemaligen Hochleistungssportlern, die in den zurückliegenden zwei jahren nicht mehr aktiv am Wettkampfgeschehen teilgenommen hatten, aber weiterhin regelmäßig viermal wöchentlich trainierten. HL bestand aus drei Männern mit einem guten aeroben Leistungsniveau, die viermal wöchentlich ein Lauftraining absolvierten. Der Test bestand aus einem Vortest und einem Nachtest, die auf einem Skiergometer der Marke Concept II C absolviert wurden. Der Vortest wurde in den Wochen 47 bzw. 48 absolviert, danach folgte eine dreiwöchige Trainingsperiode (11 Trainingseinheiten von je 3 x30 Sekunden mit den drei ersten getesteten Teilübungen sowie weiterhin ihr übliches Trainingsprogramm), der sich wiederum der Nachtest in den Wochen 50 bzw. 51 anschloß. Jeder Test bestand aus fünf Teiltests, von denen die ersten vier jeweils eine Minute lang waren, Teiltest 5 dauerte fünf Minuten. Teiltest 1 (Abe), Test zur Ellenbogenstreckung, bestand aus maximaler Belastung in fixierter Stellung, wodurch erreicht wurde, das primär mit dem m. triceps brachii gearbeitet wurde. Die Probanden standen mit gestreckten Beinen, aufrechtem Oberkörper und einzig im Ellenbogen kam es zu Winkelveränderungen. Teiltest 2 (BHF), Test zur Rumpf- und Hüftgelenksstreckung, bestand aus einer einminütigen maximalen Belastung in fixierter Stellung, wobei diesmal der Ellenbogenwinkel so klein wie möglich gehalten wurde. Die Beugung erfolgte im Rumpf und im Hüftgelenk. Teiltest 3 (AxE), zur Schultergelenksstreckung, mit einer einminütigen maximalen Belastung, wobei die Probanden die Streckung im Schultergelenk realisieren mußten. Teiltest 4, maximale Belastung über eine Minute mit traditionellem Stockeinsatz. Teiltest 5, wobei hier nicht darauf orientiert wurde, sofort mit voller Leistung zu arbeiten, sondern einen so hohen Mittelwert wie möglich über eine zeitliche Dauer von 5 Minuten zu erreichen. Im Ergebnis wurden für alle Probandengruppen Verbesserungen in allen Teiltests festgestellt. Die deutlichsten Veränderungen wurden beim Abe-Test in der hS-Gruppe festgestellt. Den größten Effekt erzeugte die BHF. Bei der Summation des Gesamteffekts in den Teilbewegungen 1 bis 3 wurde ein Beitrag von 20 % für AbE, 50 % für BHF und 24 % für AxE festgestellt. Für die HS-Gruppe wurden signifikant höhere Werte für BHF ermittelt als in der HL-Gruppe. Für AXE und AbE wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Probandengruppen ermittelt. Beim teiltest 4 war die HS-Gruppe ebenfalls signifikant stärker. Das läßt Schlüsse auf die Bedeutung der BHF für die Skilanglaufbewegung mit Stockeinsatz zu. Die Werte der Frauen liegen in allen Teiltests deutlich unter denen der Männer. Mit der Testbatterie ist eine Möglichkeit gefunden, um auf dem Skiergometer individuelle Schwächen zu erkennen, wenn es sich um Skilanglaufbewegungen mit Stockeinsatz handelt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science endurance sports
Tagging:Doppelstockschub
Published in:Svensk Skidsport
Language:Swedish
Published: 1998
Edition:Bjästa (1998)7-8, S. 18 - 19, 6 Abb., 5 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate