Edging angle and body alignment in ski-skating of Olympic cross-country skiers

Die Studie untersuchte den Skikippwinkel und die Körperausrichtung von Olympiateilnehmern im Skilanglauf mit dem Ziel der Charakterisierung dessen, was die Weltspitze diesbezüglich praktiziert. Methode: Es erfolgten 3-D-Videoanalysen des 50-km-Rennens während der Olympischen Winterspiele 1992. Auf flacher Strecke realisierten die Sportler den Zweitakt-Schlittschuhschritt (V2). In der frontalen Ebene wurden senkrecht zum Gleitski verschiedene Parameter/Winkel ermittelt. Der Skikippwinkel wurde über die Fläche zwischen horizontaler Schneeoberfläche und Unterschenkel erfaßt. Die Ergebnisse wurden untersucht im Vergleich zwischen stärkeren und schwächeren Läufern sowie zwischen starker Seite (mit Stockeinsatz) und schwacher Seite (ohne Stockeinsatz). Ergebnisse: - Die meisten Skilangläufer setzen den Gleitski bei etwa Null Grad oder flach über der Oberfläche auf den Schnee auf. - Der Skikkippwinkel vergrößert sich nach dem Aufsetzen allmählich. - Alle untersuchten Winkel zeigten keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zwischen leistungsstarken und -schwachen Läufern. - Wenn ein 180°-Winkel zwischen Schuh, Knie und einem dritten Oberkörperpunkt beim Aufsetzen des Skis gezeichnet werden würde, so läge dieser lateral zum Kopf, näher bei der Schulter. - In Kombination mit dem Skikippwinkel ist diese neue Schuh-Knie-Schlüsselbein - Ausrichtung beim Aufsetzen nahezu vertikal zum Schnee, unabhängig von der Seite (mit oder ohne Stockeinsatz). - Schuh-Knie-Kopf - Winkel liegen auf der starken Seite näher an 180° als auf der schwachen. - Beim Aufsetzen befindet sich der Körperschwerpunkt medial zum Gleitski, auch wenn der Ski flach aufsetzt. Schlußfolgerungen: Die Weltspitzen-Skilanläufer setzen ihre Skier nahezu flach auf, beginnen danach jedoch sofort, den Ski anzukippen. Nur wenige Skiläufer setzen den Ski mit der Außenseite auf, wonach sie ihn auf die Innenseite rollen. Die Körperausrichtung von Nase-Knie-Schuh ist beim Gleiten nicht vertikal, sondern medial. Der Schuh-Knie-Kopf - Winkel liegt auf der starken Seite näher an 180° als auf der schwachen. Dies kann ein Zeichen für eine weniger ausgeprägte laterale Bewegung auf der schwachen Seite sein. Trotz des nahezu flachen Aufsetzens des Skis befindet sich der KSP medial zum Ski; obnwohl der Körper in die mediale Richtung fällt, kippt der Ski und der andere Ski muß flach geführt werden. Mit den Ergebnissen wird deutlich, daß die bisherige Auffassung von einer Ausrichtung Nase-Knie-Schuh von den weltbesten Läufern nicht mehr praktiziert wird, sondern diese eine Ausrichtung auf einen kopfnahen Punkt praktizieren. Keiner der getesteten Läufer führt seinen Ski nach dem Aufsetzen flach. Es kommt in der Gleitphase darauf an, in einer weichen, fließenden Bewegung ein mediales Gleiten von einem Ski auf den anderen umzusetzen. Die Konzentration sollte auf den Vortrieb auf dem Boden und nicht so stark auf die laterale Bewegung gelegt werden. Im Training kann das erreicht werden durch (1) Schwingen der Arme zur Verlagerung des Gewichts, (2) ein Focusieren der Loipe oder (3) nicht zwecks Kontrolle herunterzuschauen oder eine Nase-Knie-Fuß-Ausrichtung zu halten.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Language:English
Published: 1998
Edition:03.11.1998; 15:31:54, 2 Seiten
Online Access:http://www.orst.edu/Dept/HHP/EXSS/ABSTRACTS/alignment.html
Document types:web page
Level:advanced intermediate