Ski edging and skating performance of Olympic cross-country skiers

Die Geschwindiglkeit im Skilanglauf wird wesentlich durch die Gleitphasen bestimmt. Die konventionalle Meinung besagt, daß sich eine möglichst flache Skiführung über dem Schnee vorteilhaft auf das Gleiten auswirkt. Diese Studie untersuchte die Skatingtechnik auf offenem Terrain und das von Spitzenläufern praktizierte relativ flache Führen des Skies über dem Schnee. Methode: Es wurden dreidimensionale Technikanalysen (Skating) von 17 Olympiateilnehmern im Skilanglauf (50 km Männer 1992) durchgeführt. Für beide Ski wurden die Skigeschwindigkeit und der Skikantenwinkel ermittelt. Mittels Korrelationen zwischen Kantencharakteristika und Zyklus- bzw. Renngeschwindigkeit sowie mittels ANOVA-Gruppenvergleich wurden die Beziehungen zwischen Skikante und Skigeschwindigkeit sowie Skikante und Wettkampfleistung ermittelt. Probanden waren dabei 9 Läufer, die das Rennen unter den ersten 30 beendeten und 8 Läufer aus den letzten 30 des Rennens. Ergebnis: Bei allen untersuchten Sportlern wurde ein beständiges Skikantenmuster gefunden: Der Ski wurde nahezu flach auf dem Schnee aufgesetzt und erhöhte sofort seinen Winkel zur Oberfläche bis zum Abschluß des Skatingschritts. Die Mittleren Aufsetzwinkel der beiden Gruppen (leistungsstärker und leisungsschwächer) unterschieden sich nicht. Die Kantenwinkelcharakteristika standen in keiner signifikanten Korrelation zur Leistung. Außerdem wurde festgestllt, daß die Skikantenwinkel in keinem Bezug zu Veränderungen der Skigeschwindigkeit während des Skatings stehen. Im Gegensatz zur konventionellen Auffassung zum Skatingschritts wurde bei keinem der Sportler ein flaches Gleiten beobachtet. Schlußfolgerung: Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß andere Faktoren als der Skiwinkel primäre Determinanten des Skigleitens sind.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Language:English
Published: 1998
Edition:03.11.1998, 15:31:28 h
Document types:web page
Level:advanced intermediate