A field study of the relationship between training-intensities and variations in leucozyte subsets, granulocyte/lymphocyte ratio and cortisol during exercise and recovery in world class cross-country skiers

Zielstellung: Untersuchung der Leukozyten- und Kortisolreaktion in der Wiederherstellungsperiode nach Training bei verschiedenen Intensitäten. Probanden/Methoden: Probanden waren 16 Skilangläufer, 9 Männer (VO2max 82 - 92) und 7 Frauen (VO2max 68 - 76). 11 der Sportler sind Medaillengewinner bei OS oder WM. Es wurden zwei verschiedene Trainingsintensitäten untersucht, niedrig (LIT = 50 - 60% der VO2max) und hoch (HIT = 75 - 85% der VO2max) von entsprechend 150 und 90 min Dauer. Die Männer absolvierten zusätzlich einen Rollerskiwettkampf (COMP => 90% der VO2max) von 45 min Dauer. Kurz vor und nach dem Training (0.Stunde) sowie 2 (2.Stunde) und 4 Stunden (4. Stunde) danach wurden Blutproben entnommen. Ergebnisse: 1. Verhältnis Granulozyten/Lymphozyten Die LIT bewirkte keine sign. Veränderungen im G/L-Verhältnis nach Belastung, die HIT jedoch einen Anstieg von der 0. bis 2.Stunde. Alle Sportler erreichten ihre Maximalwerte in diesem Verhältnis in der 2. Stunde der Wiederherstellung. Das Verhältnis sank von der 2. zur 4. Stunde ab. Der COMP bewirkte einen Anstieg im G/L-Verhältnis von der 0. zur 2. Stunde, hatte ein Maxima zur 2. Stunde und fiel zur 4. Stunde wieder ab. 2. Kortisol LIT bewirkte keine sign. Veränderungen im Korisol während der Wiederherstellung, HIT dagegen einen Anstieg vom Vorbelastungsniveau zur 0. Stunde (332/623 nmol/l). Der Spiegel in der 2. Stunde der Wiederherstellung betrug 287. COMP bewirkte eine noch größere Veränderung (424/812/504). Es wurde eine negative Korrelation zwischen dem Kortisolanstieg vor Belastung bis zur 0. Stunde und einem Abfall der Lymphozyten von der 0. zur 2. Stunde der Wiederherstellung festgestellt. Schlußfolgerungen Training bei hoher Intensität (HIT und COMP) bewirkt nach Belastung Veränderungen im G/L-Verhältnis, COMP die signifikantesten Variationen in diesem Verhältnis während der Wiederherstellung. Bei allen Intensitäten hatte das G/L- Verhältnis sein Maximum in der 2. Stunde der Wiederherstellung und sank auf die Vorbelastungswerte in der 4. Stunde der Wiederherstellung. Es wird geschlußfolgert, daß das G/L-Verhältnis sowohl die unterschiedlichen Trainingsintensitäten als auch die Geschwindigkeit einiger physiologischer Wiederherstellungsprozesse während den ersten Stunden der Wiederherstellung reflektiert. Die Korrelation zwischen dem Anstieg des Kortisols während HIT und COMP und der Lymphozytopenie in der Wiederherstellungsperiode deutet auf die hohe Bedeutung des Kortisols während des Immunsuppressionsstadiums nach Belastung hin.
© Copyright 1997 International Journal of Sports Medicine. Thieme. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1997
Edition:Stuttgart 18(1997)Suppl.1, S. S114
Document types:article
Level:advanced intermediate