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Sprungkraft im Volleyball

Obwohl die Ergebnisse nicht so positiv waren, wie ich es mir zuvor vorgestellt hatte, hat sich der Aufwand gelohnt. Der Mittelwert von allen Werten hat sich deutlich verbessert. Ein Punkt, den man verbessern könnte, ist die Planung des Trainingsprogramms. Die letzten zwei Wochen des Trainings waren nicht optimal, da sie in dem Schulferien lagen und dadurch keine Geräte und Messgeräte benutzt werden konnten. Zudem wird diese Zeit normalerweise von den Spielerinnen als Urlaub oder nur zum Spielen ohne Training genutzt. Einige Spielerinnen haben sich geweigert, zu trainieren. Andererseits waren einige sehr interessiert, das Krafttraining bis zum Ende durchzuführen. Die älteren Spielerinnen haben das Krafttraining nicht machen können, aufgrund diverser Knieverletzungen. In den nächsten Punkten werden die einzelnen Werte analysiert. Die Ergebnisse stimmen nicht ganz mit den Erwartungen überein. Die Messungen vom 26.06.2003 sind teilweise höher als die Messungen am 02.09.2003 nach der Sommerpause. Die Ergebnisse würden passen, mit Ausnahme des Ergebnisses vom 26.06.2003. Trotzdem haben die Spielerinnen ihren Sprung verbessert. Bei Imke gibt es eine kleine Verschlechterung von beiden Sprüngen (Block und Schmettern). Scheinbar hat das Krafttraining bei ihr nichts bewirkt, oder sie hat dieses nicht ernst genommen. Katrin hat die Mannschaft gewechselt und hat das Krafttraining nicht vollständig durchgeführt. Die Ergebnisse stimmen mit den Erwartungenüberein. Fast alle Spielerinnen haben sich deutlich verbessert. Man kann auch beobachten, dass die Werte während des Krafttrainings abnehmen. In der letzten Messung, vier Wochen nach der letzten Trainingseinheit, zeigen fast alle Spielerinnen eine deutliche Verbesserung. Mit Ausnahme der Spielerin Insa, die nicht regelmäßig trainiert hat. Idealerweise sollten die Werte immer positiv sein, und möglichst groß. Wenn die Technik stimmt, sollte der Sprung beim Schmettern deutlich größer sein. Es gibt viele mögliche Gründe für Abweichungen: An erste Stelle liegt das Problem bei der Messung und an der Unerfahrenheit der Spielerinnen mit dem Gerät, zumindest bei der zweiten Messung am 16.6.03, bei der drei Messungen negativ sind. Die Ergebnisse von Insa sind wie bei der anderen Grafik von wenig Bedeutung. Der Rest hat akzeptable Werte. Die Werte beruhen auf Messungen an durchschnittlich 50 Spielern jeder Altersstufe (Dürrwächter, 1974, S. 186) mit sehr guten Leistungen. Diese Werte (Tabelle 3) kann man mit den Werten aus Tabelle 2 vergleichen. Mit Ausnahme vom 26. August ist der Mittelwert von der Differenz zwischen dem Sprung beim Schmettern und dem Sprung beim Block fast wie bei den Normwerten für Spielerinnen, die älter als 18 Jahre sind, allerdings nur bei der Differenz. Die Mittelwerte vom Sprung beim Block und dem Sprung beim Schmettern liegen deutlich unter den Normwerten von Dürrwächter. Das war allerdings zu erwarten, da die Mannschaft keine "sehr gute(n) Leistungen" zeigt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Spielsportarten Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bremen 2003
Online-Zugang:https://de.scribd.com/document/111558504/Sprungkraft-Im-Volleyball
Seiten:15
Dokumentenarten:Forschungsergebnis
Level:mittel