3036867

Mental representation and performance in volleyball

(Mentale Repräsentation und Leistung im Volleyball)

Untersucht wurde, welche Rolle die mentale Repräsentation für die Antizipation und das Kurzzeitgedächtnis einzelner Volleyballerinnen spielen. Dabei wurde der Frage nachgegangen, inwieweit die Struktur eine kognitiven Repräsentation im Langzeitgedächtnis vom Leistungsniveau der einzelnen Spielerin abhängt. Dazu wurde die Methode der strukturell-dimensionalen Analyse des motorischen Gedächtnisses (SDA-M) eingesetzt. Mit einem Computerprogramm wurde die Nähe von Einzelbewegungen innerhalb eines ganzen Zyklus unter experimentellen Bedingungen untersucht. Als Probanden dienten 19 Spieler der Nationalmannschaft Kubas sowie Spieler der Nationalmannschaft Deutschlands, aus deutschen Bundesligavereinen (n=34) sowie Nicht-Volleyballer (n=12). Es wurden systematische Beziehungen beim Vergleich der mentalen Struktur eines Angriffs und dem Leistungsniveau der Spieler festgestellt. Je höher das Leistungsnivaeu desto näher liegt die mentale Struktur an den biomechanischen Referenzstrukturen. Leistungsstarke Spieler differenzieren diese Phasen auch stärker als Anfänger. Fehler waren verbunden mit einer subotimalen kognitiven Repräsentation. Die Ergebnisse wurden für die Entwicklung eines mentalen Trainings eingesetzt, das auf der Kombination individueller Bewegungskonzepte mit traditionellen Methoden beruhte.
© Copyright 2003 European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Spielsportarten
Veröffentlicht in:European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Köln: SPORT und BUCH Strauß, 2003.- S. 63-64, 2 Lit.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel