Somatotype, role and performance in elite volleyball players

(Somatotyp, Spielposition und Leistung von Elite-Volleyballspielern)

Ziel der Studie: Untersuchung der Bedeutung körperbaulicher Werte von Elite-Volleyballern und -Volleyballerinnen im Verhältnis zu ihren unterschiedlichen Spielpositionen und Leistungsniveaus. Methode und Durchführung: Es wurden 234 Volleyballer und 244 Volleyballerinnen der italienischen Volleyball-Ligen A1 und A2 in den Spielsaisons 1992/93 und 1993/94 bezüglich ihrer anthropometrischen Werte untersucht. Mittels Heath-Carter-Methode wurde der jeweilige Somatotyp bestimmt. Ergebnisse: In der gesamten Probandenprobe zeigte sich ein markanter Geschlechtsdimorphismus bezüglich des Somatotyps. Der mittlere Somatotyp bei den Männern betrug 2,2-4,2-3,2, bei den Frauen war er 3,0-3,3-2,9. Der Somatotyp unterschied sich bei Männern und Frauen signifikant im Vergleich von Spielern unterschiedlichen Leistungsniveaus. Der Somatotyp unterschied sich auch signifikant bei Spielern und Spielerinnen unterschiedlicher Spielpositionen. Schlussfolgerung: Die Physis der Atheleten der höheren Liga (A1) ist durch verstärkte Ektomorphie und geringere Endomorphie und Mesomorphie gekennzeichnet. Bei den Männern gibt es außerdem eine leichte Tendenz zu einer größeren Homogenität im Somatotyp in der Gruppe der Leistungsstärksten. Für die Spieler und Spielerinnen beioderlei geschlechts gilt: Es gibt Unterschiede im Somatotyp auf den verschiedenen Spielpositionen: Bei den Zuspielern ist der mesomorphe Typ stärker ausgeprägt, bei den Angreifern ist der ektomorphe tTp am häufigsten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Ausgabe:Torino 41(2001)2, S. 256-262, 3 Abb., 5 Tab., 23 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel