Relation between coordination and blood lactate concentration

(Beziehung zwischen Koordination und Blutlaktatspiegel)

Zielstellung: Untersuchung des Einflusses einer hohen Laktatkonzentration im arteriellen Blut auf unterschiedliche Komponenten der Koordination. Probanden /Methoden: 8 Volleyballspieler absolvierten einen volleyballspezifischen Koordinationstest bei geringem (1.2+/-0.4 mmol/l/LL) und hohem (12.5+/-0.4 mmol/l, HL) Laktatspiegel (lac). Für den Anstieg des lac wurde ein 400m-Lauf durchgeführt. HL wurde 6 min nach dem Lauf absolviert. Der Test bestand aus Aufgabe, Pass und Balancieren. Ermittelt wurden Dauer und Anzahl der Fehler. Zusätzlich absolvierten 9 sportler aus verschiedenen Sportarten Test zur Messung der Reaktionszeit nach einem Lichtsignal während erschöpfender ansteigender Fahrradergometrie. Diese Tests wurden in Ruhe, aller 3min während Belastung und in der 2., 5. und 8. Minute nach Erschöpfung durchgeführt. Ergebnisse: Die Reaktionszeit betrug in Ruhe 235+/-12 ms, zur Erschöpfung 231+/-20.6 ms, zur Zeit des höchsten Laktats (2 min) 233.6+/-27.8 ms und nach 8 min 220.2+/-16.7 ms. Die Unterschiede waren weder in der Leistung noch in der Anzahl der Fehler signifikant. Die Ergebnisse der volleyballspezifischen Tests waren weder in der Leistungszeit noch in der Anzahl der Fehler sign. unterschiedlich. Schlußfolgerung: Bis zu einem Wert von ca. 15 mmol/l ist ein Einfluß des Blutlaktats auf die Bewegungskoordination eher unwahrscheinlich.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft Spielsportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Stuttgart 19(1998)Suppl. 1, S. S28
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel