Schwimmen
Aktionen im Bewegungsraum Wasser sollte jedermann soweit beherrschen, um sich selbst sowie andere retten zu können. Der Bewegungsraum Wasser wird widersprüchlich erlebt. Er ist mit nicht austauschbaren Wahrnehmungen verbunden und fordert Respekt. Die eigenerzeugte Fortbewegung im Wasser ist Ergebnis von Auftrieb in Kombination mit Effekten der dialogischen Interaktion von zyklischen Körperbewegungen mit (zumeist unsichtbar) verdrängten Wassermassen. Der Erwerb des Schwimmen-Könnens erfolgt über viele Kursstunden mit zumeist tradierten, d. h. an Plausibilität orientierten Methoden. Die Schwimmforschung stellt neue Kenntnisse bereit, die durch entsprechende Umsetzung zur wirkungsvolleren Vermittlung in kürzerer Zeit beitragen und überdauernde Freude am Bewegen im Wasser fördern. Neue Einsichten in das durch Körper-Wasser-Interaktion induzierte Strömungsgeschehen ermöglichen ein richtiges Verständnis für wirkungsvollere Schwimmaktionen. Gemäß der sportwissenschaftlichen Ausrichtung werden aktuelle Kenntnisse über nicht-stationäre Strömungseffekte eingeführt und deren Praxisbezug unter Einbeziehung der Wasserbewegungswahrnehmung in Text und Bild erläutert.
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Grundlagen von Sport und Sportwissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Berlin
Springer Spektrum
2022
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| Schriftenreihe: | Handbuch Sport und Sportwissenschaft |
| Online-Zugang: | https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-53404-5_29 |
| Seiten: | 501-531 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |