Anwendung der Infrarot-Thermographie in der Prävention von Sportverletzungen in der Disziplingruppe Sprint des DLV während Trainingslagern in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020
Eine objektive, einfach einzusetzende und nicht invasive Messmethode zur Früherkennung potentieller Verletzungen kann entscheidend dazu beitragen, Leistungsbeeinträchtigungen, Verletzungen und chronische Überlastungssyndrome zu vermeiden. Aufgrund der hochintensiven Belastung während Trainingslagern in Vorbereitung auf internationale Wett-kämpfe ist es besonders wichtig, Überbelastung und damit die Gefahr von Trainingsausfällen zu vermeiden. Die Infrarot-Thermographie gilt als kostengünstige Methode, die es erlaubt, die vom Körper abgegebene Energie in Form von Wärmestrahlung zu erfassen. Bei der Erfassung wird der Körper in sogenannten "Regions of Interest" (ROI) erfasst, die entsprechend der Sportart ausgewertet werden können. Sie wird bereits in den Sportarten Fußball, Basketball, Handball und Baseball im Spitzensport erfolgreich zur Verletzungsprävention eingesetzt. Praktische Relevanz, theoretischer Hintergrund und Fallbeispiele werden skizziert.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2019/20 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
BISp
2020
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| Online-Zugang: | http://my.page2flip.de/15646901/20020482/20020484/html5.html#/282 |
| Seiten: | 281-284 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |