Entwicklung eines funktionalen Bewegungsverständnisses als Voraussetzung für das Erlernen elementarer Kraul-Technikelemente

Einleitung Das Kraulschwimmen ist die schnellste unserer klassischen Sportschwimmtechniken. Darüber hinaus spielt sie eine große Rolle bei der Ausbildung der Grundlagenausdauer der meisten Schwimmer* innen. Um eine schwimmerische Bewegung effizient und ökonomisch ausführen zu können bedarf es einer "guten Technik" und einem besonderen "Wasserbewegungsgefühl". Es stellt sich daher die Frage, wie bereits in jungen Jahren der Grundstein für eine Kraulschwimmtechnik gelegt werden kann, die im Verlaufe eines schwimmsportlichen Trainings weiterentwickelt, optimiert und den sich verändernden körperlichen Voraussetzungen angepasst werden kann! Ein weit verbreiteter Lehrweg bei der Hinführung zur Kraulschwimmtechnik ist die klassische Teillemmethode. Über linear aufgebaute Übungsfolgen, in denen das Schwimmbrett zunächst zum Erlernen des Kraulbeinschlags von den Händen gehalten und später die Armbewegung mit zwischen-die-Beine-geklemmtem-Brett erarbeitet wird, erfolgt eine unmittelbar an der "Ziel- bzw. Idealbewegung" orientierte Vermittlung nach gängigem Prinzip. Begleitet wird dieser Lernprozess von der wertenden Einteilung der gezeigten Bewegungen in "richtig" oder "falsch" durch die Lehrenden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Schwimmen: Lernen und Optimieren, 46
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Beucha DSTV 2021
Seiten:105-116
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch