Startleistung Schwimmen: Durchführung einer Lernintervention zu zwei Ausführungsvarianten des Staffelwechsels im Schwimmen
Die hier vorgelegten Untersuchungsergebnisse machen vier wichtige Punkte deutlich. Zum einen scheint ein die Strategie, die Wechselzeit zu verkürzen und diesbezügliche Informationen an die Schwimmer zurückzumelden, weniger günstige Staffelstartleistungen herbei als dies durch eine Rückmeldung des horizontalen Kraftmaximums bei Absprung der Fall ist. Diese Rückmeldung führt dazu, dass der Absprung explosiv erfolgt und dass überdies auch noch nebenbei die Wechselzeit verringert wird. Dabei zweitens kann eine Verringerung der Wechselzeit bereits durch in einer eintägigen Lernintervention erreicht werden. Punkt 3 betrifft die Vorzüge des Schrittstarts beim Staffelwechsel gegenüber dem traditionellen Armschwungstart. Letztlich kommt durch die vorliegenden Studien auch zum Ausdruck, dass neben der Blockphase auch die Eintauch- und Umlenkphase in die Trainingssteuerung einbezogen werden müssen. So zeigen nicht nur unsere Untersuchungen, dass Staffelschwimmer nach Lerninterventionen zwar schneller vom Block weg springen, aber bei 7,5 m keine Zeitvorteile mehr aufweisen. Dieser Befund kann nur mit Defiziten im Eintauchen und Umlenken erklärt werden.
© Copyright 2009 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09. Veröffentlicht von Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
Bundesinstitut für Sportwissenschaft
2009
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| Online-Zugang: | http://www.bisp.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb_200809_Artikel/Kibele_121.pdf?__blob=publicationFile |
| Seiten: | 121-123 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |