Entwicklungstendenzen in den leichtathletischen Ausdauerdisziplinen im Olympiazyklus 1996/2000 mit Fallstudien zweier Weltklassesportler zu leistungsbestimmenden Trainingsschwerpunkten
Im internationalen Maßstab sind bei differenzierter Leistungsentwicklung in den Männer- und Frauendisziplinen keine Leistungsgrenzen feststellbar. Besonders in den Männerdisziplinen setzt sich die sprunghafte Entwicklung der Leistungen der 90er Jahre weiter fort. Mit der internationalen Leistungsentwicklung können die deutschen Athleten bzw. Athletinnen nur in einzelnen Disziplinen Schritt halten. In der Mehrzahl der Disziplinen konnte der Abstand zur Weltspitze nicht verringert werden.
Am Beispiel erfolgreicher, mehrjähriger Leistungsverbesserungen einzelner deutscher Athleten mit Weltspitzenleistung werden die leistungsbestimmenden Elemente des Kraftausdauer- und Grundlagenausdauertrainings dargestellt.
Zielstellung eines aufgabenbezogenen Ausdauer- und Kraftausdauertrainings ist die Entwicklung der Vortriebsleistung, gekennzeichnet durch eine größere Schrittlänge und die Erweiterung der Bandbreite der Schrittfrequenz im Wettkampf. Erfolgreiche Leistungsentwicklungen im mehrjährigen Verlauf mit Anschluss an die Weltspitze erfordern deutliche Belastungssteigerungen im Ausdauer- und Kraftausdauertraining. Dabei bestehen im zielgerichteten Einsatz des Kraftausdauertrainings und in der Qualität des Grundlagenausdauertrainings wesentliche Entwicklungsreserven in allen leichtathletischen Lauf- und Gehdisziplinen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
2001
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| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175925.pdf |
| Jahrgang: | 8 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 6-23 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |