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Entwicklungstendenzen der Trainings- und Wettkampfsysteme in den Ausdauersportarten und Forderungen für den Olympiazyklus 2000/2004

Die deutlichen Entwicklungen der Weltspitzenleistungen in der Mehrzahl der Ausdauersportarten im Olympiazyklus 1996/2000 unterstreichen die These, dass nach wie vor keine Leistungsgrenzen absehbar sind. Diese außergewöhnlichen Leistungssteigerungen bestätigen die Erkenntnis, dass neue Leistungsdimensionen in erster Linie in höheren Trainingswirkungen ihren Hauptansatz haben. Dabei beeinflussen die erheblichen Veränderungen in den Wettkampfsystemen maßgeblich die Entwicklungen in den Trainingssystemen. Leistungssteigerungen im neuen Olympiazyklus 2000/2004 werden besonders davon abhängen wie es gelingt, erkannte Trainingsprinzipien konsequenter umzusetzen, die Trainingsreize im Jahres- und mehrjährigen Aufbau zielgerichtet zu steigern und alle Maßnahmen auf die individuellen Entwicklungspotenzen auszurichten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 2000
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175619.pdf
Jahrgang:7
Heft:2
Seiten:68-92
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch