Modellierung der Schwimmbewegung beim Unterwasser-Delphinschwimmen
In vielen Bereichen schaut sich der Mensch erfolgreiche Mechanismen und Strategien von der Natur ab. Bei Bewegungen unterhalb der Wasseroberfläche ist der Wellenwiderstand vernachlässigbar und der Sportler kann seine Kraft und Energie besser in Vortrieb umsetzen. Deshalb nutzen Schwimmer diese Form der Fortbewegung zur Erhöhung der Schwimmgeschwindigkeit und somit zum Zeitgewinn. Da der menschliche Körper als eine nicht glatte Mehr-Segment-Kette mit eingeschränkter Flexibilität angesehen werden kann, sind dessen Bewegungen nicht immer symmetrisch, sondern in vielen Gelenken stark asymmetrisch. So läßt sich zum Beispiel das Kniegelenk nur beugen und maximal bis 180° strecken, jedoch nicht in die andere Richtung überstrecken. Aufgrund dessen ist es dem Menschen nicht möglich, die symmetrische Fischbewegung vollständig zu kopieren.
Doch genau diese Asymmetrie des menschlichen Körpers stellt ein interessantes Untersuchungsfeld dar. Es gilt zu untersuchen. in wie weit der Mensch gezwungen ist, andere Fortbewegungen zu nutzen, die bei Fischen (aufgrund der symmetrischen Bewegung)überhaupt nicht benötigt werden und in welchen Rahmen sich diese Bewegungsanderungen strömungsmechanisch und strömungsdynamisch auswirken.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Jenaer Beiträge zum Sport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Jena
2011
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| Heft: | 16 |
| Seiten: | 14-16 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |