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Ein Vergleich leistungsphysiologischer Parameter und quantitativer Bewegungsmerkmale im 50-m-Schwimmbecken und im Schwimmkanal bei Triathleten im Grundlagenausdauerbereich

Die Aufhebung des Draftingverbots im Kurztriathlon in den 1990er-Jahren veränderte die Wettkampf- und Leistungsstruktur im Triathlonsport wesentlich (Moeller & Noack, 2004). Neben der Laufleistung wurde auch die Schwimmleistung aufgewertet (Brückner & Wegner, 2001; Gohlitz & Ernst, 1998). Defizite im Schwimmen können seitdem nicht mehr durch überdurchschnittliche Leistungen auf dem Rad kompensiert werden (Pfützner & Ernst, 2000). Um trotz gestiegener Leistungsanforderungen international konkurrenzfähig zu sein, ist der Einsatz einer wissenschaftlich begründeten sportartspezifischen Trainingsmethodik unverzichtbar (Pfützner & Neumann, 1992). Dabei stellt die Erhöhung der Qualität des Trainings, insbesondere des Grundlagenausdauertrainings, ein wichtiges Kettenglied für den Ausbau der Leistungswirksamkeit des Trainings vor allem im Hochleistungsbereich des Ausdauersports dar (Reiß, 2007). Durch den Einsatz von Verfahren der Leistungsdiag-nostik können die Leistungs- und Fähigkeitsausprägung zielgerichtet unterstützt und Zufälligkeiten in der Leistungsentwicklung weitgehend vermieden werden (Pfützner & Neumann, 1992). Mit dem Neubau des Leipziger Schwimmkanals im Jahr 2008 haben sich dabei neue Möglichkeiten der sportwissenschaftlichen Trai-ningsmitteluntersuchung und Leistungsdiagnostik eröffnet.
© Copyright 2011 25. Internationales Triathlon-Symposium, Niedernberg 2010. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:25. Internationales Triathlon-Symposium, Niedernberg 2010
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2011
Schriftenreihe:Triathlon und Sportwissenschaft, 22
Seiten:7-25
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch