Training im leichtathletischen Lauf: Dokumentation und Analyse

Einleitung Belastung und Regeneration stellen die wichtigste Trainingsmaxime dar. Daher ist es wichtig, Belastungen (TR) sowohl zeit- als auch inhaltlich genau zu analysieren. Methodik Über zwei Jahre wurden Daten von 55 Läufern (DR) analysiert (Tab. 1). Erfasste Kategorien: laufspezifische (RUN) Intensitäten (%INT) (regenerative (REG), extensive (A1), intensive (A2-A3) bis hoch intensive (HIT)1), Kraft- (KTR) und alternatives Training (ALT). Analysiert wurden Belastungsdistanzen, Zeiten und Intensitäten. Ergebnisse und Diskussion Das DR-Training umfasste kurze intensive und längere kontinuierliche Belastungen. Elite DR führten > 80% TR klar unterhalb der anaeroben La-Schwelle (REG & A1) durch und nutzten das aktuell diskutierte HIT eher sparsam. Die INT-Kategorien A2 & A3-HIT spiegelten mit durchschnittlich 5% & 3% des jährlichen Gesamtumfangs bzw. < 20% & 5% des RUNUmfangs einen geringen Anteil wider, KTR hat eine relativ geringe (< 10%), ALT eine wichtige Bedeutung (Niessen, 2007). Die detaillierte Analyse von Belastung und Erholung ermöglicht eine genauere Erarbeitung physiologischer Anforderungsprofile sowie Interpretation von Anpassungsprozessen und Leistungen.
© Copyright 2010 Bewegung und Leistung - Sport, Gesundheit & Alter : 8. Gemeinsames Symposium der dvs-Sektionen Biomechanik, Sportmotorik und Trainingswissenschaft vom 2.-4. September 2010 in Hamburg. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Bewegung und Leistung - Sport, Gesundheit & Alter : 8. Gemeinsames Symposium der dvs-Sektionen Biomechanik, Sportmotorik und Trainingswissenschaft vom 2.-4. September 2010 in Hamburg
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2010
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 204
Seiten:80
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch