Wer organisiert - wer führt - wer lehrt - wer läuft bis 2012 schneller?
Nachdem die deutschen Läufer und Ge-her schon bei den Olympischen Spie-len 2008 in Peking gegen die Sportler aus mehr als 200 Landern nicht bestehen konn-ten, waren auch bei der Weltmeisterschaft im eigenen Lande die Schwergewichte aus Russland im Gehen, aus Großbritannien, Frankreich, Spanien, den USA und die ge-ballte Kraft der afrikanischen Länder eine oder auch mehrere Nummern zu groß.
Lediglich Antje Möldner im 3.000-m-Hin-dernis-Finale und André Höhne mit seinem tollen 5. Platz über 50 km Gehen konn-ten die Erwartungen erfüllen. Das war's aber dann auch.
Lothar Pöhlitz, von 1980 bis 1998 hauptamtli-cher Bundestrainer Lauf im DLV, beleuchtet nun mit etwas Abstand zur für den OLV erfreu-lich erfolgreichen Weltmeisterschaft in Berlin (mit 2 Gold-, 3 Silber-, 4 Bronzemedaillen) fur CONDITION einige wichtige Aufgaben aus der Sicht notwendiger Bedingungen für das Hoch-leistungstraining im Laufen und Gehen. Wenn von den nächsten Olympischen Spielen 2012 aus London, aber auch danach, wieder ech-te Erfolgsmeldungen auch aus dem Bereich Lauf/Gehen kommen sollen, müssen vor allem im Training mit Talenten und in der Organisati- on des Trainings- und der Wettkampfleistung veränderte Wege gegangen werden. Dafür ist das dazu befähigte Personal auszuwählen.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Ausdauersportarten Leitung und Organisation |
| Veröffentlicht in: | Condition |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2010
|
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 35-39 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |