Swimming performances from Trials to Olympics
(Die Schwimmleistungen von den Trials bis zu den Olympischen Spielen)
Die Bestleistung soll beim Wettkampfhöhepunkt, den Olympischen Spielen erbracht werden. Wichtig ist jedoch auch eine Topleistung bei den Ausscheidungs- und Nominierungswettkämpfen, den Trials, die in den Ländern unterschiedlich platziert sind: Australien z.B. tragen diese bereits 4-5 Monate vor den Spielen aus, die USA traditionsgemäß deutlich später (2008 nur 33 Tage vor den Spielen).
Mit dem Ziel des Vergleichs der Leistungsverbesserungen von den Trials zum olympischen Wettkampf wurden die Leistungen der australischen und der US-Schwimmer bei den Trials und den olympischen Wettkämpfen 2004 und 2008 analysiert. Außerdem wurden die Leistungsentwicklungen nach Geschlechtern spezifisch sowie nach Strecken (Sprint, Mittelstrecke, Langstrecke) betrachtet.
Zusammenfassung:
Sowohl die australischen als auch die US-Schwimmer waren bezüglich der Anzahl der Medaillen und der Leistungsverbesserung zwischen Trials und Spielen 2008 erfolgreicher als 2004. Sie hätten dennoch noch mehr Medaillen gewinnen können, wenn sie ihre Zeiten von den Trials hätten wiederholen können.
2004 schwammen die männlichen US-Sprinter (50 und 100 m) bei den OS signifikant langsamer als bei den Trials. Die Australier zeigten keine guten Leistungen auf den Mittelstrecken 8200 m). Bei den Frauen zeigten sowohl die Amerikanerinnen als auch die Australierinnen die größten Leistungsrückgänge auf den Mittel- und Langstrecken (200 m/400 und 800 m).
2008 schwammen die US-Männer bei Olympia auf den Mittelstrecken leicht schneller als bei den Trials. Die Australier verbesserten sich leicht auf den Sprintstrecken, schwammen aber langsamer auf den Mittel- und Langstrecken. Die US-Amerikanerinnen zeigten bessere Leistungen auf den Sprintstrecken, die Australierinnen auf den Langstrecken.
Es scheint keinen Zusammenhang zwischen der Lage der Trials und der Leistung zu den Spielen zu geben. So zeigten die australischen Männer 2008 signifikante Leistungsverbesserungen auf den Sprintstrecken von Trials zu OS, die Schwimmerinnen dagegen nicht. Entscheidender ist das Training, das zwischen Trials und Olympischen Spielen absolviert wird.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Swimming World Magazine |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2009
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| Jahrgang: | 50 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 36-38 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |