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Kraft und Technik beim Leistungsschwimmen: Wissenschaft trifft Praxis

Spitzenleistungen beim Schwimmen erfordern den vollen Einsatz des gesamten Leistungsvermögens, welches ein Schwimmer besitzt. Der Aufbau dieses Leistungsvermögens verlangt Jahre harten Trainings. Die Entwicklung von Messtechniken (z. B. das MAD-System (Toussaint et al, 1988)) hat den Sportwissenschaftlern geholfen, verschiedene für die Leistung bestimmende Faktoren zu identifizieren. Dazu gehören Widerstand, Vortriebstechnik und mechanische Leistung (Toussaint & Truijens, 2005). Schnelles Schwimmen hängt ab von l. der Fähigkeit, eine hohe mechanische Leistung zu produzieren, durch die hohe Vortriebskräfte ermöglicht werden, 2. der Fähigkeit, den Widerstand zu reduzieren, und 3. der Fähigkeit, möglichst geringe Leistungsverluste an das weggestoßene Wasser (Pk) zu bewirken, das heißt Schwimmen mit einem hohen Vortriebswirkungsgrad. Die Entwicklung dieser Kenntnisse bietet dem modernen Schwimmtrainer einige Leitlinien, wie Trainingsprogramme zu entwerfen sind. Es mag jedoch eingewendet werden, dass die Trainingszeit besonders wirtschaftlich verwendet ist, wenn sie auf die Verbesserung jener Leistungsfaktoren gerichtet ist, die schwache Bindeglieder in der individuellen Leistungskette sind. Dies setzt voraus, dass eine geeignete Trainingsausrüstung genutzt wird. In diesem Aufsatz wird das Krafttraining des Schwimmer im Mittelpunkt stehen. Und es wird eine Skizze darüber gegeben, wie das Training mit einer Verbesserung der Leistung verbunden werden kann, so dass eine Optimierung des Trainingsprozesses möglich wird
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Der Schwimmtrainer
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2009
Heft:95
Seiten:36-49
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch