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The FEI championships. The history of world, continental and regional FEI championships

(Die FEI Meisterschaften. Die Geschichte der Welt-, Kontinental- und Regionalmeisterschaften unter dem Patronat der FEI)

Sie haben ein Millionenpublikum auf allen Kontinenten, und doch stehen sie nicht immer im Mittelpunkt der medialen Sportöffentlichkeit: Die Reiter. Egal ob Dressur, Military oder Springreiten als die wohl bekanntesten, weil olympischen Disziplinen, oder das Gespannfahren oder die Ausdauerreiter, alle, die sich dem eleganten Zusammenspiel von Pferd und Reiter verschrieben haben, frönen einer Sportart, die Jung wie Alt, Frauen wie Männer fasziniert. Und so strömen sie in die Hallen und auf die Parcours oder Dressurvierecke, um bei nationalen Turnieren oder Meisterschaften, bei Europa- oder Asienmeisterschaften, bei Weltcups, Weltmeisterschaften oder Olympischen Spiele ihre Stars auf den besten Pferden des Globus bewundern zu können. Die Zuschauer wollen den dramatischen Kampf gegen die Uhr und über die Hindernisse im Springreiten genauso erleben wie sie die Vielseitigkeit der Pferde und ihrer Reiter in der Military erleben wollen oder sich an den perfekten Bewegungen in der Dressur erfreuen wollen. Gerade die internationalen Turniere und Meisterschaften, mit dem Aufeinandertreffen der besten Pferde und Reiter bieten immer wieder aufs Neue Dramatik, Ästhetik, Kampf und Überraschungen. Und dies ist so seit vor mehr als 100 Jahren, und damit weit vor der Gründung des Internationalen Reiterverbandes FEI, die ersten Turniere in diesen Disziplinen geritten wurden. So wurde der Nationencup bereits 1909 erstmals ausgetragen. Richtig offiziell ging es dann 1927 mit den frühen Meisterschaften unter dem Patronat der FEI los, die dann ab 1953 zu Weltmeisterschaften im Springreiten wurden. Und es dauerte natürlich nicht lange, bis sich die Dressur- und Militaryreiter 1966 auch zu Welttitelkämpfen trafen. Im gleichen Zeitraum begannen sich auch Kontinentalmeisterschaften zu etablieren, fanden Meisterschaften speziell für junge Reiter statt. Und nur einige Jahre später, genau gesagt 1978, wurde erstmals der Weltcup im Springreiten vergeben, dem wiederum nach ein paar Jahren gleiche Veranstaltungen in den anderen Reitsportdisziplinen folgten. Diese rasante Entwicklung ist Gegenstand der Entwicklungsgeschichte der FEI. Alle diese bedeutenden Reitturniere werden in ihrer Geschichte, mit ihren grandiosen Siegern und den vielleicht auch tragischen Helden noch einmal lebendig. Den Autoren ist ein sehr anschaulicher, bunter Mix von Text und Bild gelungen, der am Ende des Bandes mit Siegerlisten komplettiert wird. Dieser geschichtliche Abriss veranschaulicht, weshalb diese Sportart so beliebt ist. Er zeigt dieses besondere Verhältnis von Mensch und Pferd, er zeigt, zu welch großartigen Leistungen dieses Zusammenspiel führen kann, wie die Pferde und Reiter damit die Zuschauer am Parcours und am Fernsehen begeistern können. Es ist ein sehr gelungenes Werk, das in den Bücherschrank der Reitsportfans gelangen wird, auch wenn, und das ist der einzige Wermutstropfen, die olympischen Wettbewerbe im Reiten nicht aufgenommen wurden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:technische Sportarten Leitung und Organisation
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Lausanne FEI 2007
Ausgabe:Lausanne: FEI (Hrsg.), 2007.- 370 S.
Seiten:370
Dokumentenarten:Buch
Level:niedrig