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7 OS-medaljer i Aten en besvikelse

(7 Olympiamedaillen in Athen sind enttäuschend)

Einschätzung der Entwicklung des schwedischen Leistungssports im Olympiazyklus 2000-2004: Die Gesamtentwicklung im Verlauf des Olympiazyklus war besser als das Ergebnis von Athen ausdrückt. Die Zahl der Medaillengewinne in olympischen Disziplinen ist bei Weltmeisterschaften von 28 im Zyklus 1996-2000 auf 48 im jetzigen Olympiazyklus angestiegen. Allerdings gelang es in den olympischen Entscheidungen nicht, diese Leistungen zu bestätigen, wobei man mit neun Viertplatzierten auch noch sehr nah war, das Ergebnis zu verbessern. In der Analyse der Ergebnisse wurden durch das NOK und die olympischen Spitzenverbände folgende vier Hauptaufgaben für die Zeit bis 2008 formuliert: 1. weitere Steigerung der Leistungsfähigkeit der potentiellen Olympiakandidaten 2. Verbesserung der Arbeit zwischen Trainern und Aktiven 3. Gestaltung einer optimalen Vorbereitung in den letzten sechs Wochen vor dem Hauptwettkampf ohne externe Störungen 4. Gestaltung eines funktionierenden Gruppenklimas, was den Einzelnen in seinem Wettkampf unterstützt. Im Schwimmen wird ein grundlegender Einstellungswechsel in Schweden erwartet. In den letzten Jahren sei es nicht gelungen, auf Strecken, die länger als 100 m sind, eine echte internationale Konkurrenz darzustellen. Wirklich als Konkurrent wird das schwedische Schwimmen nur auf der Kurzbahn akzeptiert. Die besseren Leistungen hängen damit zusammen, dass auf der Kurzbahn der schwimmerische-schwimmtechnische Anteil zugunsten der Wende geringer ist. Hier haben die Schweden ihre Vorteile. Hier muss zukünftig trainingsmethodisch ein neues Konzept entwickelt werden. Im Kanurennsport hat der Autor als trainingsmethodischer Berater der Olympiasieger Oskarsson/Nillson gearbeitet, war u.a. mit zum neunwöchigen Trainingslager in Südafrika. Er berichtet von einem normalen Trainingstag, der mit einer Trainingseinheit (1 h 30 min) am Morgen im Kanu beginnt (davon ca. 40-50 Min. im Schwellbereich der Belastung (AIII). Danach folgen 1 h bis 1 h 30 min Pause mit leichter Nahrung. Daran schließt sich eine kurze Einheit Krafttraining mit komplexen Übungen an (mit Konzentration auf die Oberkörperkraft und fast auschließlichem Einsatz von freien Gewichten). Am Nachmittag wird dann wiederum eine Einheit im Kajak bei etwas geringerer Belastung absolviert - ca. 1 h mit ein oder zwei leichteren Schwellbelastungen von jeweils 6-10 min, die in 10-15sekündige Maximalbelastungen eingebettet sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation
Veröffentlicht in:Svensk Skidsport
Sprache:Schwedisch
Veröffentlicht: Bjästa 2004
Jahrgang:35
Heft:6
Seiten:44-45
Dokumentenarten:Artikel
Level:niedrig