A review of MlaSS training sessions performaed by highly trained runners and rowers in their normal training environment

(Darstellung von Laktatschwellen(MlaSS)-Trainingseinheiten, die von hoch trainierten Läufern und Ruderern in ihrem normalen Trainingsumfeld absolviert wurden)

Mit der Studie sollte analysiert werden, ob die Untersuchung der Herzschlagfrequenz während Trainingseinheiten eine Aussage über das Vorhandensein oder das Fehlen stabiler Blutlaktatbedingungen bei normalen Trainingsbedingungen erlaubt. Elf Mittelstreckenläufer (25.7+/-4.3 Jahre, 69.3+/-5.9 kg), die mindestens der Bezirksauswahl angehörten und 15 Hochleistungsruderer (26.3+/-5.1 Jahre, 79.8+/-5.1 kg) wurden während Trainingseinheiten auf dem Niveau des steady-state der Laktatschwelle (MlaSS) sowohl hinsichtlich Herzschlagfrequenz als auch Blutlaktat untersucht. Mit einem Stufentest wurden für die Läufer die Zielbereiche der Herzschlagfrequenz im Training ermittelt. Für die Ruderer wurde ein entsprechender Ergometertest genutzt. Die Trainingseinheiten der Läufer dauerten 20-30 Minuten, wobei pro Einheit zwei oder drei Blutproben genommen wurden, um festzustellen, ob stabile Zustände herrschten. Im Rudern wurden normalerweise 3x2000m absolviert, wobei nach der ersten und nach der dritten Wiederholung Blutproben genommen wurden. Die Herzschlagfrequenz wurde mit einem Polargerät aufgezeichnet. Die Trainingseinheiten wurden nach den Ergebnissen der Blutanalysen als steady-state oder nicht-steady-state eingeordnet. Zehn der 47 Einheiten wurden auf einem Niveau oberhalb der empfohlenen Herzschlagfrequenz absolviert. In jedem Fall wurden aber auch Blutlaktatbedingungen festgestellt, die nicht dem steady-state entsprachen. Nur während drei Trainingseinheiten wurden Blutlaktatwerte akkumuliert, die unterhalb des vorhergesagten Blutlaktatprofils lagen, die sich aus den Zielbereichen der Herzschlagfrequenz ergaben. Es gab nicht einen Fall, wo nicht-steady-state-Bedingungen vorherrschten, wenn steady-state-Bedingungen aus den Herzschlagfrequenzen prognostiziert worden waren. Für 44 der 47 Trainingseinheiten gab es auf der Grundlage der Herzschlagfrequenzen eine korrekte Prognose darüber, ob ein steady-state erreicht werden würde oder nicht. Deshalb wird geschlussfolgert, dass die Methode der Nutzung individueller Blutlaktatprofile zur Festlegung von Herzschlagfrequenzen, um Trainingseinheiten bei MlaSS zu absolvieren, richtig ist.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Abingdon 21(2003)4, S. 270-271, 1Abb.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel