Sprint strength as the main training aim in short distance run
(Sprintkraft als das Haupttrainingsziel im Kurzstreckenlauf)
Es werden die wichtigsten Leistungsfaktoren für einen erfolgreichen Sprinter erläutert und die Ergebnisse einer Untersuchung an 20 Weltklasse-Sprintern zu deren Geschwidnigkeits- und Beschleunigungsverhalten dargelegt.
Im Ergebnis der Auswertungen wird insbesondere die Bedeutung der Beschleunigung im Übergang vom Start zum Lauf unterstrichen.
Der Abstand zwischen den besseren und den schlechteren Sprintern vergrößert sich von der Start-/Beschleunigungs-Phase an bis zum Ende dieser Phase (bei etwa 60m). Für die Unterschiede im Ziel ist die Sprintkraft - und nicht wie oft fälschlicherweise interpretiert die Sprintschnelligkeit - ausschlaggebend. Bereits nach den ersten 30m kann die Reihenfolge des Zieleinlaufs mit großer Wahrscheinlichkeit genau vorausgesagt werden. Hauptziel im Training sollte daher die Entwicklung der Sprintkraft und insbesondere der Beschleunigungsfähigkeit (hier insbesondere die Beschleunigungsfähigkeit an der 20-m-Marke) sein, da diese ausschlaggebend für das Erreichen einer maximalen Geschwindigkeit sind. (Unterschieden wird noch einmal zwischen der Beschleunigung vom Startblock weg auf den ersten 30m und zum zweiten zwischen 30 und 60m). Daraus abgeleitet ist es erforderlich, der Entwicklung von Hüftstreckern und ischiokruraler Muskulatur große Aufmerksamkeit zu schenken.
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| Notationen: | Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Modern Athlete & Coach |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2002
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| Ausgabe: | Milton 40 (2002) 4, S. 16-20, 3 Abb., 3 Tab. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |