Cardiorespiratory responses and blood lactate during an experimental run-cycle-transition in duathletes

Zielstellung: Bestimung der Wirkungen eines vorangegangenen Laufes auf die kardiorespiratorischen Reaktionen während eines nachfolgenden Radabschnittes. Methoden/Probanden: 12 Duathleten absolvierten innerhalb einer Woche drei aufeinanderfolgene Labortests: 1. ansteigender Radtest, 2. 20 min Laufen gefolgt von 20 min Radfahren (RC), 3. 20 min Kontrollradfahren (C) mit der gleichen Intensität des Radfahrabschnittes von RC. Mittels eines automatisierten Einzelatemzugsystems wurden jede Minute Atemwerte gemessen. Blutwerte wurden zur Bestimmung von venösem Blutlaktat in Ruhe, nach den Lauf- und Radfahrabschnitten (RC) und nach C entnommen. Ergebnisse: Der C-Abschnitt von RC wies signifikant höhere Werte bei der Minutenventilation (VE), beim Verhältnis VE/VO2, bei der Atemfrequenz (f) und Herzfrequenz (HR) als bei C allein und ein signifikant niedrigeres Atemzugvolumen (VT) als bei C allein auf. Das steady State während C von RC wurde zur 2. Minute für VO2, VE, VCO2, VE/VO2, VE/VCO2 und Vt erreicht, zur 4. Minute für R (respiratorischer Koeffizient) und HR und zur 5. Minute für f. C von RC bewirkte einen signifikanten Anstieg im Laktat im Vergleich zu C allein. Schlussfolgerung: Die erste Minute des Radfahrens nach Laufen während eines RC-Tests bewirkt spezifische metabolische und kardiorespiratorische Reaktionen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2002
Online-Zugang:https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2002-23170
Jahrgang:23
Heft:3
Seiten:162-167
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel