Biomechanical factors affecting running economy

(Die Laufökonomie beeinflussende biomechanische Faktoren)

Zielstellung: Erklärung der intraindividuellen Unterschiede in der Laufökonomie durch biomechanischeFaktoren wie die Gelenkkinetik und Muskelaktivität (EMG) bei unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten. Methoden/Probanden: 17 junge Mittelstreckenläufer (8 Frauen, 9 Männer), Durchschnittsalter 21+/-3 Jahre) liefen mit 12-13 verschiedenen Geschwindigkeiten. Untersucht wurden Gasstoffwechsel, kinematische Daten, Bodenreaktionskräfte (GRF) und EMG-Aktvität der Beinmuskeln. Weiterhin wurden Gelenkmomente und -leistung berechnet. Ergebnisse. Sauerstoffverbrauch und Energieaufwand erhöhten sich linear mit ansteigender Laufgeschwindigkeit. Schon bei der niedrigsten Geschwindigkeit wurden intraindividuelle Unterschiede in der Laufökonimie festgestellt. Diese erhöhten sich mit ansteigender Laufgeschwindigkeit. Gleichzeitig verlagerten sich die momentanen Gelenk-Moment-Winkel-Geschwindigkeits-Kurven von Fuß- und Kniegelenk nach rechts aufwärts, was eine Erhöhung der Gelenkleistung in der Abstoßphase des Kontakts darstellt. Am meisten definitiv war der Anstieg der EMG-Aktivität des biceps femoris und seine Korrelation mit dem Energieaufwand. Dieser Zwei-Gelenk-Muskel scheint während maximalen Laufens sehr aktiv zu sein: seine Amplitude erhöht sich sowohl in der Schwung- als auch in der Kontaktphase mitt ansteigender Geschwindigkeit.
© Copyright 2001 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Jahrgang:33
Heft:8
Seiten:1330-1337
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel