Monitoring the lactate threshold in world-ranked swimmers

(Kontrolle der Laktatschwelle bei Weltklasseschwimmern)

Zielstellung: Untersuchung, ob Laktatprofilierung Veränderungen in einzelnen Aspekten der Ausdauerleistungsfähigkeit bei Weltrangschwimmern während einer Saison aufdeckt. Methoden/Probanden: 8 männliche und 4 weibliche Schwimmer der australischen Nationalmannschaft (20 - 27 Jahre) absolvierten vor den Commonwealth Spielen (CG) 1998 an 4 verschiedenen Zeitpunkten innerhalb von 8 Monaten einen ansteigenden Stufentest über 7x200-m: Januar (10 Tage vor den WM), Mai (Frühsaisontrainingslager), Juli (Saisonmitte), August (16 Tage vor den CG). Es wurde die Laktatschwelle (LT) bestimmt. Ergebnisse: Die maximale 200-m-Testzeit sank anfangs von 127,7+/-4,2 s (Januar 1998) auf 130,2+/-4,5 s (Mai 1998) und 129,1+/-4,3 s (Juli 1998) bevor sie im August 1998 auf 126,8+/-4,2 s sich verbesserte. Die Schwimmgeschwindigkeit (s/100 m) zur LT fiel ebenfalls in der Saisonmitte ab, bevor sie sich vor den CG verbesserte (Januar 1998: 70,5+/-2,1; Mai 1998: 72,0+/-2,2; Juli 1998: 72,2+/-2,2; August 1998: 70,8+/-2,1). Die Blutlaktatkonzentration zur LT sank von 3,6+/-0,2 mM (Januar) auf 3,2+/-0,1 mM (Mai) und 2,9+/-0,2 mM (Juli) und kehrte im August auf 3,4+/-0,2 mM zurück. Die Laktattoleranzhöhe, definiert als unterschiedliche Geschwindigkeit zwischen Laktatkonzentrationen von 5,0 und 10,0 mM, sank während der Saison. Ungeachtet diesen Verbesserungen in den Fitnessindikatoren wurde keine signifikante Verbesserung der Wettkampfleistung innerhalb der Saison erzielt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Jahrgang:33
Heft:2
Seiten:291-297
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel