The influence of cycling time-trial pacing on subsequent 10 km running performance

(Der Einfluß des Pacing beim Radzeitfahren auf die nachfolgende 10km-Laufleistung)

Zielstellung: Ermittlung, welche von 3 vorgegebenen Radfahr-Pacing-Strategien das Absolvieren eines nachfolgenden 10km-Laufbandlaufs so schnell als möglich ermöglicht. Probanden/Methoden: männliche Probanden absolvierten 4 Duathlons. Jeder bestand aus 40km Rad und 10km Lauf. Die Pacing-Strategien wurden aus der mittleren Wattleistung berechnet, die jeder Proband in einem Maximalzeittest zu Beginn erreichte. Die 3 Strategien waren: gleichmäßig (EV), langsam-schnell (S-F), schnell-langsam (F-S). Gleiche Radfahrabschnitte entsprachen der mittleren maximalen Wattleistung (MMPO), schnelle 110% MMPO und langsame 90% MMPO. Ergebnisse: Es wurden zwischen den Strategien keine signifikanten Unterschiede in der Laufzeit, Herzfrequenz, Höhe der subjektiv empfundenen Anstrengung oder im Blutlaktatspiegel festgestellt. Die Ergebnisse in den Laufgeschwindigkeiten deuten jedoch auf den Trend hin, daß eine F-S Radfahrstrategie den Probanden ermöglicht, schneller mittlere Laufgeschwindigkeiten zu erzeugen. Die F-S-Strategie erzeugte mittlere Geschwindigkeiten, die schneller als die bei EV und F-S waren. Die Unterschiede können ein wichtiger Wettkampfvorteil sein.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:London 17(1999)11, S. 924
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel