Where are races won (and lost)?
(Wo werden Rennen gewonnen (und verloren)?)
Ziel der Untersuchung war die Bereitstellung eines Feedbacks für Trainer und Schwimmer bezüglich der Wettkampfleistung mit dem Ziel der Erstellung eines individuellen Wettkampfmodells. Eine Analyse der Wettkämpfe der Schwimm-Weltmeisterschaften 1998 zeigt, dass es keine signifikante Wechselbeziehung zwischen Wettkampfleistung und Zuglänge gibt; die Ausnahme stellen die 100m F der Männer dar. Es zeigte sich außerdem, das die mittlere freie Schwimmgeschwindigkeit in allen Disziplinen im Zusammenhang zur Wettkampfleistung stand, (was zu erwarten war). Die WK-Leistung im Brust- und Rückenschwimmen stand in Relation zum Start wie auch zur Wende. In den Schmetterlings-Disziplinen wurde eine Beziehung der WK-Leistung zur Wendenleistung gefunden. In den Freistil-Sprintdisziplinen spielte der Start eine signifikante Rolle, während auf den mittellangen Strecken eine signifikante Relation zwischen Start und Wende bestand. Auf den langen Freistilstrecken spielten weder Start noch Wende oder Finish eine signifikante Rolle für die Gesamtleistung. In den Lagenwettbewerben bestand ein signifikanter Zusammenhang zwischen Wenden und Gesamtleistung.
Die Reihenfolge der Schwimmarten nach der Bedeutung der freien Schwimmgeschwindigkeit für die Gesamtleistung wurde wie folgt ermittelt: R, S, B, F.
Diese Informationen haben eine hohe Relevanz für die Erstellung eines Wettkampfmodells Schwimnmen, wobei die individuellen WK-Modelle deutlich vom allgemeinen Modell abweichen können.
© Copyright 1999 ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz). Springer. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz) |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Perth: School of Biomedical and Sports Science
Eigenverlag
1999
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| Seiten: | 1-10 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |