Marathons in altitude

(Marathonläufe in Höhe)

Zielstellung: Untersuchung des Einflusses von Höhe bis 5200 m auf die Marathonleistung. Methoden/Probanden: 8 Elite- und 4 gute Läufer nahmen an einem Marathonlauf in 4300 m Höhe (A1) und 5 Eliteläufer an AI und einem Marathonlauf in 5200 m (A2) Höhe teil. Die VO2max wurde vorher ebenfalls unter Höhenbedingungen über einen 12-min-Lauftests bestimmt. Die VO2max-Fraktionen während beider Läufe wurde aus der linearen Beziehung zwischen Laufgeschwindigkeit und VO2 (nach Costill und Fox) berechnet. Ergebnisse: Die VO2max verminderte sich signifikant mit der Höhe. Zwischen der Geschwindigkeit beim Flachland-Marathon und der Geschwindigkeit von A1 wurde bei jedem Läufer eine lineare Beziehung festgestellt. Die mittlere Differenz zwische beiden betrug 35+/-9%. Bei AI nutzten die Eliteläufer 63+/-8% der VO2max, gute Läufer 52+/-8%. Die 5 Eliteläufer nutzten entsprechend 74+/-6%, 67+/-1% und 71+/-3% der VO2max im Flachland, A1 und A2. Bei A1 war die mittlere Hf bei der Elite höher als bei den guten Läufern, während der Anteil der maximalen theoretischen Hf entsprechend 83+/-3% und 81+/-5% betrug. Es wird geschlußfolgert, daß die Marathonleistung in Höhe hauptsächlich von der niedrigeren VO2max beeinflußt wird.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Indianapolis 31(1999)5, S. 723 - 728, 4 Abb., 5 Tab., 18 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel