Shoulder passive translation and rotation range of competitive elite female swimmers

(Passive Translation und Rotationsumfang der Schulter von Eliteschwimmerinnen)

Zielstellung: Es wurde untersucht, ob bei 15 asymptomatischen Freistilschwimmerinnen ein signifikanter Unterschied in der passiven Mobilität zwischen dominanter und nichtdominanter Schulter im Vergleich zu einer nicht aktiven Kontrollgruppe vorliegt. Methode: Gemessen wurde die passive Translation des Schultergelenks (GHJ) und die passive interne (IR) und externe Rotation (ER) des GHJ sowie die Gesamtrotationsumfänge bei 90°. Ergebnis: Im Vergleich mit der Kontrollgruppe wurde bei den Schwimmerinnen ein signifikant größerer Translationsumfang der dominanten und nichtdominanten Schulter in 110° GHJ-Abduktion festgestellt. Die dominante Schulter zeigte in beiden Gruppen im Vergleich mit der nichtdominanten Schulter eine signifikante Reduktion des IR-Bewegungsumfangs und einen Anstieg des ER-Bewegungsumfangs. Im Rotationsumfang bestanden zwischen Schwimm- und Kontrollgruppe kein signifikanten Unterschiede, was darauf verweist, dass die Handdominanz einen größeren Einfluss auf den Bewegungsumfang hatte als das Schwimmen. In einem deskriptiven Vergleich mit einer ähnlichen Untersuchung wird festgestellt, dass die Frauen häufiger Lockerheit und größere Rotationsumfänge als Männer aufwiesen.
© Copyright 1998 Australian Conference of Science and Medicine in Sport, Adelaide Convention Centre, Adelaide 13-16 October 1998. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Australian Conference of Science and Medicine in Sport, Adelaide Convention Centre, Adelaide 13-16 October 1998
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Bruce 1998
Seiten:171
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel