Advantages of a smaller bodymass in humans when distance-running in warm, humid conditions

(Vorteile einer geringeren Körpermasse beim Langstreckenlaufen unter warmen und feuchten Bedingungen)

Bei einem 65 kg schweren Sportler, der den Marathon 2:10 Std. läuft, wurde berechnet, daß Unausgewogenheiten zwischen ungefähr 1400 W der Wärmeproduktion auftreten würden bei Außentemperaturen von 17° bei 90% rel.Luftfeuchtigkeit (rh) bis 37°C bei 50% rh. Da die Wärmeproduktion während Laufens von der Körpermasse und der Wärmeverlust von der Körperoberfläche abhängen, hängen die Schnittpunkte zwischen vorausgeagter Wärmeproduktion und maximalem Wärmeverlust mit steigenden Geschwindigkeiten von der Körpermasse des Sportlers ab. Bei 35°C und 6o% rh könnte ein 45 kg schwerer Sportler die Wärmebalance durch Laufen eines Marathons in 2:13 Std. bei 9.1 km/h aufrechterhalten, ein 75 kg schwerer Sportler würde jedoch nur in der Lage sein, 3:28 Std. zu laufen bei einer Geschwindigkeit von 12.2 km/h. Eine niedrigere metabole Wärmeproduktion bei leichteren Läufern kann ein Grund sein, warum beim Langstreckenlaufen eine kleinere Statur ein Vorzug ist.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:European Journal of Applied Physiology
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Berlin 79(1999)3, S. 280 - 284, 5 Abb., 3 Tab., 29 Lit.
Jahrgang:79
Heft:3
Seiten:280-284
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel