Technique variables of elite freestyle swimmers

Eine lange Schlaglänge (SL) erwies sich als nachteiliger Faktor bei Freistilschwimmern. Ziel der Untersuchung war die Bestimmung von Tecnikparametern, die zu einer langen SL bei Elite-Freistilschwimmern in Beziehung stehen. Probanden waren Mitglieder der US-Nationalmannschaft der Senioren und Junioren sowie der Ausscheidungswettkämpfe für die OS 1996. Ermittelt wurde der aktive Widerstand aus dem der hydrodynamische Koeffizient berechnet wurde. Die Schwimmer wurden bei einem 50m-Sprint mit Unterwasserkamera zwischen dem 40 und 45 Meter gefilmt. Die Meßvariablen, die über einen Schlag berechnet wurden, umfaßten: Durchschnittlicher Schulter-Querneigungswinkel (ShRoll), vertikale Verschiebung der Hüftmitte zur Schultermitte (VertDisp), Anteil des Schlagzyklus, bei dem der Eintaucharm vor dem Körper ausgestreckt war(%Long), frontales Oberflächengebiet (A) und SL. Mittels Korrelationsanalysen wurden die Beziehungen zu SL innerhalb der Geschlechter berechnet. Ergebnis: Bei männlichen Schwimmern sind ShRoll und %Long signifikant zur SL bezogen. Das verweist darauf, daß Schwimmer mit den längsten SL (2.03+/-0.20m) höhere Werte des ShRoll (22.1+/-2.0°) und einen höheren Anteil von %Long (29.9+/-8.0%) aufweisen. Schwimmerinen zeigen ähnliche Trends, die Beziheungen waren jedoch nicht signifikant.
© Copyright 1998 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Language:English
Published: 1998
Edition:Indianapolis 30(1998)5, Suppl., S. S28
Document types:article
Level:advanced intermediate