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Drugs in sport

(Doping im Sport)

Zur Einnahme leistungssteigernder Mittel im Sport. Unterschieden wird bei Leistungsexplosionen zwischen folgenden Varianten: a) Einzelfälle (einzelne Sportler mit plötzlichen enormen Leistungssprüngen, schwer zu überführen), b) viele Sportler eines Landes mit starken Leistungsentwicklungen, die jedoch gleichmäßig verteilt über die Disziplinen und Geschlechter auftreten und nicht in die Tiefe gehen und die durch legale Mittel (z.B. leistungsförderliche Strukturen) erreicht wurden sowie c) außergewöhnliche Leistungen vieler Sportler eines Landes, wobei diese entweder disziplin- oder geschlechtsspezifisch sind und eine ausgeprägte vertikale Tiefe aufweisen. Hier liegt ein Alarmzeichen für den Gebrauch unerlaubter leistungssteigernder Mittel vor. Es werden schnell epidemische Ausmaße erreicht, woduch diese Fälle leicht zu entdecken sind. Beispiele für derartige "Doping-Epidemien" (mit Erläuterung von Ursachen und Symptomen): 1. DDR Ende der 60er bis Ende der 80er Jahre 2. China 1991-1995 3. China 1997 Verf. führt mit einer klaren Argumentation folgende gebräuchliche Ausreden für die unter c) genannten Fälle ad absurdum: "Es gibt keinen Beweis", "Die Länder haben Geheimnisse im Taining oder in der Ernährung", "Es wurden Dopingkontrollen durchgeführt". Australien ist sich seiner Verantwortung für die Durchführung sauberer Olympischer Spiele 2000 bewußt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Australian Swimming Coach
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Lavington 1997
Jahrgang:13
Heft:6
Seiten:1-4
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel