Physiological considerations in running
(Physiologische Betrachtungen zum Lauf)
Der Lauf ist von den drei Teildisziplinen im Triathlon die körperlich anspruchsvollste und schädigendste. Sie unterscheidet sich von den beiden anderen vor allem dadurch, daß der Sportler hier sein volles Körpergewicht selbst zu 100% tragen muß und ein hoher Anteil exzentrischer Muskelkontraktion erforderlich ist. Dazu kommt, daß der Lauf als letzte Teildisziplin im Triathlon bereits mit einem relativ hohen Ermüdungsgrad begonnen und durchgestanden werden muß, was das Verletzungsrisiko erhöht. Aufgrund der höheren physiologischen Anforderungen im Laufteil im Vergleich zum Schwimmen und Rad gilt es hier vor allem, gut vorbereitet zu sein und vor die grundlegenden Trainingsprinzipien der progressiven Überlastung und des Wechsels harter und leichter TE zu beachten.
Bei (zu) hohen Trainingsbelastungen im Lauf ist die Burnout-Gefahr deutlich höher als in den andern beiden Disziplinen, da die Regeneration im Lauf viel längere Zeit benötigt. Dennoch gibt es eine Reihe von Trainingsmöglichkeiten für die Leistungssteigerung und die Schaffung einer grundlegenden Ausdauerbasis im Lauf ohne ein Risiko des Übertrainings oder von Verletzungen einzugehen (z.B. spezielles Schuhwerk, weiche Beläge, Wasserlaufen). Diese Möglichkeiten und Beispiele für die Trainingsgestaltung werden erörtert.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Triathlon into the ninetees |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1995
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| Ausgabe: | Dee Why, NSW: Murray Child & Company, 1995. - S.: 118-129, 8 Abb., 1 Lit. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |