The effect of familiarity with deep water running on maximal oxygen consumption

(Auswirkungen des Vertrautseins mit dem Tiefwasser-Laufen auf den maximalen Sauerstoffverbrauch)

Anliegen der Studie: Untersuchung, ob regelmäßiges Laufen im Tiefwasser (Wasser bis zum Nacken) Auswirkungen auf die VO2max zeigt. Untersuchungsmethode: 22 Ausdauerläufer absolvierten einen Laufbandtest (TR) sowie einen VO2max-Lauftest im Tiefwasser (WI). 16 dieser Probanden absolvierten regelmäßiges WI im Rahmen ihres Trainings, 6 waren darin unerfahren. Ergebnisse: Die VO2maX-Werte auf dem Laufband (TR VO2max) fielen für beide Gruppen (WI-Trainierte und WI-Untrainierte) gleich aus. Größere Unterschiede in den TR vs. WI VO2max (D WI-TR) wurden bei den unerfahrenen Probanden ermittelt (10,3 vs. 3,8 ml/kgmin). Bei den WI-trainierten Sportlern wurden beim Absolvieren von Intervall- und steady-state-WI-Belastungen an und über der Ventilationsschwellen-Herzfrequenz geringere Differenzen D WI-TR ermittelt als bei den Sportlern, die im steady-state an oder unter der Ventilationsschwellen-Hf trainierten. Schlußrfolgerungen: Die Simulation von Landtrainingsbelastungen und Lauf im Tiefwasser (WI) führt zu einer Verringerung der Differenz zwischen den VO2max-Werten von Laufband vs. Tiefwasserbelastungen (D WI-TR). Das gibt den Sportlern die Möglichkeit, im Wasser mit Belastungen zu trainieren, die denen der Land-Intensitäten ähnlich sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Colorado Springs 10(1996)4, S. 215 - 219, 3 Tab., 19 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel